Lehrgang zum Trainer-Assistenten im September 2018 in Duisburg

Hey! Ihr wollt euch für den Trainerassistenzlehrgang anmelden, seid euch aber noch nicht so richtig sicher?

Ich habe den selber mitgemacht und konnte sogar meinen Bruder dafür begeistern und ich kann euch nur sagen: Macht mit!

Schon am Freitag bei unserer Ankunft ging es lustig und offen zu: Wir helfen uns gegenseitig beim Abladen und Wiederaufbauen der Boote, lernen uns kennen und tauschten uns über alles Mögliche aus. Nach dem „ersten Kennenlernen“ gab es eine kurze Vorstellungsrunde in unserem Raum und wir erfuhren den Ablauf der folgenden zwei Tage. Danach mussten wir Theorie machen, denn auch die ist wichtig (ja richtig, die gehört auch dazu). Aber es war gar nicht so schlimm, wie man denkt. Später bekamen wir leckeres Essen und konnten unsere Boote für den nächsten Tag vorbereiten. Abends aßen wir alle zusammen zum Nachtisch Brownies und spielten ein oder zwei Runden Werwolf (vielleicht auch länger). Mittlerweile kannten sich alle untereinander und wir verstanden uns alle erstaunlich gut. Irgendwann nachts legten wir uns `ne Runde schlafen. Außerdem organisierten wir das „Mörderspiel“, was ziemlich lustig wurde. Am nächsten Morgen standen wir zum Frühstücken auf und danach besprachen wir kurz den Ablauf des Tages. Zuerst sollten wir als Gruppe grundlegende Dinge aufschreiben, die man so zum Segeltraining braucht und dann haben wir das zusammengetragen. Obwohl es wie ein Vortrag war, war es gar nicht so schlimm, weil wir uns so gut verstanden und alles lockerer war.

Nach unserer Theorie bekamen wir Zeit, unsere Übung zu einem Thema, das wir zuhause wählen und uns schon mal vorab ein paar Gedanken machen sollten, mit unserem Partner vorzubereiten. Die Aufgabe war es, eine Übung auszudenken und so zu gestalten, als wären wir die Trainer. Das war ziemlich lustig und wir hatten viel Spaß dabei. Danach besprachen wir unsere Übung kurz mit Jessika und Jeromè, ob wir die Übung so durchführen können oder ob wir vielleicht noch was verbessern können. Bevor wir die Übung erklärten und auf dem Wasser durchführten, gab es Mittagessen und wir konnten uns nochmal entspannen. Zum „Nachmittag“ gab es windbedingt unsere erste Wassereinheit, bei der wir unsere Übungsstunde leiten konnten. Diese durften wir frei gestalten mit den Tonnen und allem, was dazu gehört. Es wurde sehr lustig, aber ich habe trotzdem viel gelernt, übers Segeln, menschlich, aber auch über mich. Nach der ersten Wassereinheit bauten wir wieder die Boote für die Nacht ab und unterhielten uns noch ein bisschen bis zum Abendessen. Danach spielten wir Werwolf und schmiedeten Pläne, was wir in unserer letzten Nacht Lustiges anstellen können. Wir überlegten Jeromè mit seiner Matratze aus dem Raum zu tragen, scheiterten aber, weil wir zu auffällig waren. Aber damit hörten wir nicht auf, wir versuchten es weiter, aber schafften es nicht (wir waren einfach zu auffällig). (Anmerkung der Referenten: Ein Rudel von 10 giggelnden Geistern um die eigene Luftmatratze ist ungefähr so unauffällig wie ein Mastspecht in einer überfüllten Marina) Sonntagmorgen zum Frühstück ging es lustig zu, weil wir versuchten, unseren Plan zu erklären. Wir gingen nochmal aufs Wasser, um die letzten Übungen durchzuführen und danach mussten wir nochmal ein bisschen Theorie machen. Außerdem gab es eine Abschlussrunde, bei der wir Gutes und Schlechtes sagen durften, aber es gab deutlich mehr Gutes. Der Abschied fiel nicht so einfach, weil wir uns in diesen drei Tagen ziemlich gut verstanden haben.

Ihr habt jetzt noch mehr Lust auf diesen Lehrgang, weil ihr mehr lernen wollt und coole Leute kennenlernen wollt? Dann kann ich euch nur raten, euch schnell anzumelden, denn die Plätze sind begrenzt. Wenn ihr jetzt keine Lust mehr habt, dann weiß ich, dass das die falsche Entscheidung ist, weil ihr eine Menge verpasst. Übrigens, der nächste Lehrgang findet im Frühjahr 2019 statt.

Neele Reetz

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