Elektrik in der Bordpraxis

Fehler vermeiden, Probleme lösen


Elektrik ist für viele Segler ein Buch mit sieben Siegeln. Somit richtete sich das Seminar an Fahrtensegler ohne besondere Vorkenntnisse der Bordelektrik. Aber auch der erfahrene Skipper konnte seine Kenntnisse auffrischen.

Die folgenden Fragestellungen wurden in einem kurzweiligen Workshop praxisorientiert, in kleinen Versuchen selbst erprobt, abgearbeitet: Wieviel Batteriekapazität brauche ich auf meiner Yacht? Wie kann ich den Zustand der Batterien testen? Was ist bei Kabeln, Steckern, Klemmen und Sicherungen zu beachten? Lohnen sich LED Lampen an Bord? Wie kann ich Solar- oder Windstrom nutzen? Was tun wenn der Motor nicht startet? Wie kann ich zusätzliche Verbraucher anschließen? Warum brennt das Buglicht nicht? Wie kann ich Störungen in der Bordelektronik beheben?

Die Teilnehmer wurden befähigt, Störungen in der Elektrik des eigenen oder gecharterten Bootes zu analysieren und mit Bordmitteln zu beheben. Dazu hatte der Referent seinen kompletten Fundus an Ersatzteilen, Werkzeug und Demonstrationsobjekten mitgebracht.

Höhepunkt des Kurses war die Simulation eines Kabelbrandes. Es war erstaunlich, wie schnell sich mit einem Kurzschluss und einer 12-Volt-Batterie ein Kabelbrand herbeiführen lässt. Auf See lebensgefährlich, ließ sich das Problem beim gastgebenden DKSC durch intensives Lüften während der Raucherpause der Teilnehmer lösen.

Ulrich Haase,

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