Notfälle an Bord

Christiane Rädel, Crewärztin der Alexander von Humboldt 2, referierte für den SVNRW.

Die Fahrtensegler lernten mit welchen medizinischen Vorkommnissen man auf See rechnen muss, was man selber tuen und wie man professionelle Hilfe holen kann.

Die Fahrtensegler lernten mit welchen medizinischen Vorkommnissen man auf See rechnen muss, was man selber tuen und wie man professionelle Hilfe holen kann.

Die Crewärztin der Alexander von Humboldt 2, Christiane Rädel, vermittelte den anwesenden Fahrtenseglern in diesem interessanten Seminar, wie man sich in Ausnahmesituationen richtig entscheidet,  zeigte, was zu tun ist, wenn sich auf hoher See ein Mitsegler den Finger quetscht, sich unterkühlt oder gar das Bewusstsein verliert.  Die Teilnehmer profitierten von ihrem reichem Erfahrungsschatz als Crewärztin an Bord des Großseglers.

Inhaltlich wurde gezeigt, mit welchen medizinischen Vorkommnissen man rechnen muss, wie z.B. Seekrankheit, Verletzungen, Verbrennungen, Knochenbrüche, Infekte, Sonnenbrand behandelt werden, aber auch lebensgefährliche Zustände, die eine Wiederbelebung erforderlich machen.

Eingegangen wurde auf die Erstversorgung, die Reanimation und die funkassistierte ärztliche Beratung auf hoher See. Man lernte wie man auf dem nächsten Törn selbst helfen oder Hilfe holen kann.

Zum Schluss sah es im Seminarraum des ETUF aus, wie in einer Krankenstation: Menschen mit Kopfverband, umwickelten Armen und mit Paddel oder Bootshaken geschienten Beinen.

Christiane Rädel blieb keine Antwort schuldig. Alle Teilnehmer haben Informationen zum Verhalten in Ernstfällen, hoffen aber ihre Kenntnisse nie anwenden zu müssen. Das Seminar wird am 1.April 2016 wiederholt. Melden Sie sich an!

Zurück

Werbung