Open BIC WM in Frankreich

Bericht von Kirsten Kastrup Larsen

205 Segler aus 15 Nationen nahmen an der WM der Jugendbootklasse Open BIC vom 17.7.-23.7.2016 in Quiberon/Frankreich statt. Der Teilnehmerrekord und das 10 jährige Jubiläum sorgten bei der Organisation für chaotische Zustände, die die Trainer und Segler auf unendliche Geduldsproben stellten. Schnell wurde klar, dass es diesmal nicht nur um gutes Segeln und Spaß ging.

205 Segler aus 15 Nationen nahmen an der WM der Jugendbootklasse Open BIC vom 17.7.-23.7.2016 in Quiberon/Frankreich statt. Der Teilnehmerrekord und das 10 jährige Jubiläum sorgten bei der Organisation für chaotische Zustände, die die Trainer und Segler auf unendliche Geduldsproben stellten. Schnell wurde klar, dass es diesmal nicht nur um gutes Segeln und Spaß ging.

Lennart Frohmann (DUYC/WUW) gewann nur durch taktische Überlegungen ab Tag 2 aus der 2. Reihe zu starten den Vize-Weltmeistertitel. Bei Leichtwindbedingungen ein gewagtes Unternehmen. Im Teamrace schied das deutsche Team nach einer hervorragenden Leistung sehr unglücklich gegen Frankreich aus, lernte, was es hieß zu kringeln und alle lächelten über den 5.Platz.

Einige deutsche Segler entschieden sich schließlich die Nationenkennung aus dem Segel zu nehmen, andere versuchten ihre Leistungen zu optimieren. Magnus Frohmann (DUYC/DUYC) schaffte es noch auf Platz 5 in der U16.

Die Ergebnisse der Einzelläufe zeigen, wo die deutschen, australischen, italienischen, polnischen und amerikanischen Segler wirklich liegen. Bei allen internationalen Seglern war am Samstag der Tiefpunkt der Stimmung erreicht und sie waren froh, abreisen zu können.

Nach der hervorragend organisierten EM 2015 in Italien und der WM 2015 in Australien bleiben viele Fragen offen. Wieso hat man die Boote diesmal nicht vermessen? Einige entsprachen nicht den vorgeschrieben Klassenregeln. Wieso gab es bei der Preisverleihung auf einmal eine Girls und Boys Wertung? Die eigentlich übliche Overall Wertung fehlte. Vielleicht schickt man die richtigen Preise noch.

Positiv war das Auftreten der deutschen Segler, sie standen für Fair Play und gute Laune und haben international viele neue Freunde gefunden.

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