Meisterschaft der 470er am Bodensee.

Der Tag der Deutschen Einheit nahte und damit auch die Deutsche Meisterschaft am Bodensee.

Unsere Trainingsgruppe machte sich bereits am Donnerstagmorgen auf den Weg Richtung Radolfzell – was für eine lange Fahrt. Die uns zugegebener Maßen etwas bevorstand, da wir alle davon ausgingen, dass uns dort nur wenig oder kein Wind erwarten würde.

Unser Gespann musste zudem noch den Umweg über Plau machen, da wir dort noch ein Motorboot abholen mussten, welches der dortige Verein zur Verfügung gestellt hatte.

Der Bodensee zeigte sich von seiner sonnigen Seite und die Veranstalter hatten alles bestens vorbereitet. So lief die Vermessung am folgenden Tag ohne Probleme und ein großes Starterfeld mit über 50 Booten war bereit zu segeln, darunter ehemalige und zukünftige Olympiateilnehmer – nur jemand fehlte – genau: Wind.

Die festgesetzten Starzeiten an den folgenden Tagen konnten nie eingehalten werden, es gab stundenlange Startverschiebungen und gestartet wurde immer erst spät am Nachmittag. Und dann hieß es mit schwierigen Bedingungen klar zu kommen: kein Wind, wenig Wind, Windlöcher oder Böen mit 30`Dreher. Wir versuchten unser Bestes und schlugen uns ganz ordentlich und gingen mit Platz 6 am Dienstag ins Medal Race der besten 10.

Dieses konnten wir mit einem hervorragenden 3. Platz beenden und belegten am Ende in der Gesamtwertung den 6. Platz, Zweitbestes Juniorenteam.

Ein großes Lob an den Veranstalter, dem es gelungen war, uns kulinarisch jeden Abend zu verwöhnen, eine nette Tombola mit Preisen für wirklich jeden vorhielt ( praktisch: wir bekamen einen Regenschirm J ) und eine wirklich schöne IDM auf die Beine gestellt hatte.

Anschließend hieß es dann wieder: Auf geht`s, nach Hause, und um 4.30 Uhr waren wir auch endlich wieder in Kiel und im Bett.

Text und Bilder: Tjorben und Hjalte Studt

Ulrich Küppers,

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