Wichtige Informationen zum Corona Virus, aktualisiert 26.10.2020

Der SVNRW sagt Veranstaltungen ab.

Das Corona Virus (COVID-19) breitet sich in Deutschland und überall rasant aus. Die Sicherheit und Gesundheit aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, aller Sportlerinnen und Sportler und weiteren Beteiligten haben für uns höchste Priorität.

 

Inzidenzwert für Duisburg

Der Corona-7-Tage-Inzidenzwert in Duisburg ist über die Marke 100 gestiegen und liegt aktuell bei 188,1.

Stand 25.10.2020

 

Update vom 26.10.2020

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass der DOSB ein – vom TÜV Rheinland geprüftes – nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb entwickelt hat. Sie finden das Konzept auch auf der Homepage des DOSB.

Das Hygiene-Rahmenkonzept ist ein zentraler Basisbaustein. Je nach Art und Größe der Veranstaltung, vom Sportfest im Verein bis zur Durchführung einer Weltmeisterschaft, können die Veranstalter eigenständig sportartspezifische und veranstaltungsspezifische Bausteine ergänzen. Neben generellen Vorgaben bieten die Basisstandards den Veranstaltern für alle Zielgruppen (Athlet*innen, Trainer*innen, Zuschauer*innen, Helfer*innen) eine differenzierte und sichere Begleitung durch alle Phasen einer Veranstaltung. [DOSB]

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

Update vom 19.10.2020

Am 16.10.2020 ist die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) für NRW – weiterhin mit einer Gültigkeit bis zum 31.10.2020 – erneut bearbeitet und veröffentlicht worden.

Als Folge der steigenden Zahl positiver Testungen wurden nun Regelungen bei erhöhten Inzidenz-Werten (Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner) aufgenommen.

Nachfolgend möchten wir Sie über die aktuellen Anpassungen informieren:

1. Coronaschutzverordnung – NRW-weite Gültigkeit

In gesamt NRW gelten bei Inzidenz-Werten unter 35 unverändert die bisherigen Vorgaben

Für den bundesweiten Teamsport gilt nun: liegt der Wert der Neuinfektionen im Austragungsort über 35 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) sind keine Zuschauer mehr zulässig

2. Lokale Einschränkungen bei der Gefährdungsstufe 1 – Wert der Neuinfektionen über 35 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz)

Beim Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb gilt:

- für Zuschauer, Aktive in Pausenzeiten und abseits der Sportfläche sitzende Zeit-/Kampfgerichte gilt durchgängig die Maskenpflicht.

3. Lokale Einschränkungen bei der Gefährdungsstufe 2 – Wert der Neuinfektionen über 50 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz)

Beim Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb gilt:

- Für Zuschauer, Aktive in Pausenzeiten und abseits der Sportfläche sitzende Zeit-/Kampfgerichte gilt durchgängig die Maskenpflicht.

- Es dürfen keine Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden (inkl. Zuschauern) draußen und 250 in Innenräumen durchgeführt werden.

- Ab dem 4. Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe 2 (Inzidenz >50) sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vorher dem Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorgelegt wurde.

4. Verfügungen der Kreise und kreisfreien Städte

In den Kreisen und kreisfreien Städten können weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens angeordnet werden, wenn nach 10 Tagen der Inzidenzwert > 50 nicht zum Stillstand gekommen ist. Diese weitergehenden Maßnahmen müssen jeweils bei den zuständigen Behörden vor Ort abgefragt werden.

Aktuelle Coronaschutzverordnung in der ab dem 17. Oktober 2020 gültigen Fassung

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 01.10.2020

Seit dem 01.10.2020 gilt die aktualisierte Coronaschutzverordnung in NRW mit einer Gültigkeit bis zum 31.10.2020.

In der ab dem 01.10.2020 geltenden Coronaschutzverordung sind folgende Änderungen für den Sport enthalten:

  • Die Personenbegrenzungen für Kontaktsportarten entfällt, allerdings muss die (einfache) Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein.
  • Bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen (sämtliche Ligen/Wettbewerbe, an denen Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen können) ist die Inzidenz am Tag vor der Veranstaltung entscheidend. Ist die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in der Kommune des Austragungsortes  >35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar, sind Zuschauer ausgeschlossen.

Aktuelle, ab 01.10.2020 gültige Coronaschutzverordnung

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 16.09.2020

Am 16.09.2020 ist die neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 30.09.2020.

Anders als bei den letzten Aktualisierungen gibt es eine deutliche Veränderung bezüglich der zulässigen Anzahl von Zuschauern im Spiel- und Wettkampfbetrieb:

-       Zum einen bleibt es bei der Zulässigkeit von 300 Zuschauer*innen, bei der die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden muss.

-       Zum anderen ist eine Zuschauerzahl zulässig, die bis zu einem Drittel des maximalen Fassungsvermögens der jeweiligen Sportstätte liegt. Hierfür muss der zuständigen Behörde ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept (ab 500 inklusive Konzept für An-/Abreise) vorgelegt werden. Bei mehr als 1.000 Zuschauern*innen muss das Konzept von der örtlichen Gesundheitsbehörde genehmigt und von diesem zusätzlich vorab zum Einverständnis dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgelegt werden.

Coronaschutzverordnung ab dem 16.09.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 01.09.2020

Am 01.09.2020 ist die neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 15.09.2020.

Wie schon bei der letzten Aktualisierung am 12.08. hat es erneut keine Veränderungen bezüglich der Durchführung des Trainings- und Wettkampfbetriebes gegeben. Nach wie vor gilt die 30-er Regelung bei den Kontaktsportarten. Die Zahl der Zuschauer bleibt auf 300 begrenzt, wobei weiterhin auf die Rückverfolgbarkeit geachtet werden muss. Große Sport- und Festveranstaltungen bleiben bis zum 31.12.2020 untersagt.

Coronaschutzverordnung ab dem 01.09.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 12.08.2020

Ab dem 12.08.2020 gilt die neue Fassung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO).

Die wesentlichen Änderungen aus der letzten Fassung bleiben unverändert bestehen:

  • 30:   Im nicht-kontaktfreien Sportbetrieb – für Training und Wettkampf, drinnen und draußen – gilt die Obergrenze von 30 Teilnehmer*innen
  • 300: Sportanlagen – drinnen und draußen – dürfen durch 300 Zuschauer betreten werden (Rückverfolgbarkeit beachten!)
  • Die Ausnahmen für das Training an den NRW Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten gelten nunmehr für ALLE STÜTZPUNKTE. Die Begrenzung auf „nur im besonderen Landesinteresse“ entfällt.
  • Große Sport- und Festveranstaltungen bleiben bis zum 31.10.2020 untersagt.

Coronaschutzverordnung ab dem 12.08.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

Update vom 15.07.2020

Ab dem 15.07.2020 tritt die erneut aktualisierte Coronaschutzverordnung in Kraft. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 11.08.2020.

Für den Sport enthält sie drei wesentliche Veränderungen:

  • 30: Nun gilt auch für den nicht-kontaktfreien Sport drinnen die zulässige Höchstzahl von 30 Personen (§ 9 (1)).
  • 300: Sportanlagen dürfen nun drinnen und draußen von bis zu 300 Zuschauer*innen betreten werden, wobei eine einfache Rückverfolgbarkeit (schriftliche Erfassung der Zuschauer*innen) sichergestellt sein muss (§ 9 (3) und § 2a (1)).
  • Ausgenommen von den sportbezogenen Einschränkungen sind nun alle Bundes- und Landesleistungsstützpunkte, nicht mehr nur die mit besonderem Landesinteresse (§ 9 (7))

Coronaschutzverordnung ab 15.07.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 07.07.2020

Seit dem 07.07.2020 ist eine aktualisierte Coronaschutzverordnung in Kraft. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 15.07.2020. Die einzige relevante Veränderung gegenüber der Vorgängerversion ist die Verlängerung des Verbots großer Festveranstaltungen vom 31.08. auf den 31.10.2020 in § 13(4).

Coronaschutzverordnung ab 07.07.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 06.07.2020

Hier finden Sie die neu(e)n Leitplanken des DOSB, Stand 06.07.2020

 

sowie die Coronaschutzverordnung – CoronaSchVOCoron, Stand 01.07.2020.

 

Update vom 02.07.2020

SPORTTREIBEN IM VEREIN (DOSB)

Präambel

Auf dem Weg zurück in ein vielfältiges vereinsbasiertes Sporttreiben in Deutschland, hat der unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) organisierte Sport in Deutschland unter den Vorzeichen der weltweiten Corona-Pandemie und den bundesweiten Kontaktbeschränkungen die Grundlagen für einen ersten Schritt vorgelegt. Diese bestehen aus den DOSB-Leitplanken mit Erläuterungen und den sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzenverbände (s.u.). Auf dieser Basis konnten die 90.000 Vereine in Deutschland im Mai wieder mit Bewegungs- und Sportangeboten starten.

Die DOSB-Leitplanken wurden in Abstimmung mit der Medizinischen Kommission des DOSB unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Wolfarth (Charité Berlin) erstmals am 14. April formuliert und seitdem sukzessive angepasst und mit den bundesweiten staatlichen Vorgaben synchronisiert. Die sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Verbände sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Wir stellen diese seit dem 27. April online und aktualisieren diese bei Modifizierungen durch die Verbände. Bei konkreten Rückfragen oder Hinweisen zu den Verbandskonzepten bitten wir um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden.

Die Sportministerkonferenz der Länder hat am 28. April in ihrem Beschluss die DOSB-Leitplanken und die sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Fachverbände als Grundlagen für einen Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben in Deutschland anerkannt. Am 6. Mai ist dann durch den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschef*innen der Länder schließlich der wertvolle erste und bundesweite Öffnungsschritt durch die Zulassung von Freiluftaktivitäten gelungen.

Gleichzeitig ist im Beschluss nochmals festgehalten worden, dass die alleinige Verantwortung für die landesspezifischen Verordnungen zur Öffnung bei den Ländern liegt. Dies gilt sowohl für die konkrete Ausgestaltung des nun bundesweit zugelassenen Sporttreibens im Freiluftbereich, als auch für weitere Öffnungsschritte (wie bspw. Hallensport, Öffnung von Schwimmbädern und Wettkampfsport). Daher bitten wir Sie, bei Fragen zu den Landesverordnungen um Kontaktaufnahme mit der jeweils zuständigen Landesregierung bzw. mit ihrem Landessportbund. Denn trotz der gemeinsam geschaffenen Grundlagen für das Sporttreiben im Verein haben weiterhin allein die Länderministerien und die jeweils zuständigen Kommunen das Recht, die geltenden Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu lockern oder, z.B. im Falle von steigenden Infektionszahlen, zu verschärfen.

Nur mit „grünem Licht“ von der Politik auf kommunaler und Länderebene ist das Sporttreiben im jeweiligen Verein also möglich. Daher ist es eine Aufgabe der Verantwortungsträger*innen in den Vereinen, die jeweilige Verordnung zu kennen und passende Konzepte zur Einhaltung der landes- und kommunalspezifischen Vorgaben zu entwickeln - auf Basis der vom Sport erarbeiteten Grundlagen. Wir setzen hier weiterhin auf das hohe Verantwortungsbewusstsein und die wertvollen Organisationsfähigkeiten der Vereinsvertreter*innen, der Trainer*innen und nicht zuletzt der Sportler*innen selbst. Die 10 DOSB-Leitplanken und die sportartspezifischen Übergangsregeln der Fachverbände dienen als Orientierungsrahmen und ersetzen nicht die Berücksichtigung spezifischer Maßnahmen vor Ort.

Frankfurt am Main, 2. Juli 2020

Update vom 16.06.2020

Der LSB NRW hat mir mündlich mitgeteilt und auf seiner Website seine Anmerkungen und Hinweise zur Umsetzung der CoronSchVo vom15.06.2020 angepaßt:

  • Jeglicher kontaktfreie Wettkampfbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und im öffentlichen Raum ist erlaubt.
  • Die Rückverfolgung muss über Teilnehmerlisten mit Name, Anschrift und Telefonnummer unter Wahrung der Datenschutzvorgaben sichergestellt werden.
  • Die vorgeschriebenen Hygiene- und Verhaltungsregelungen sind umzusetzen.
  • Die Vorlage eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes beim Gesundheitsamt ist nicht mehr notwendig.
  • Social Events sind auch weiterhin nicht erlaubt.
  • Siegerehrungen sind nur dann möglich, wenn unter den Anwesenden ein Mindestabstand von 1,5m gewährleistet werden kann. Der LSB empfiehlt zunächst auf Siegerehrungen zu verzichten.

Segler-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Eveline Kleine
Vizepräsidentin Breitensport

 

Update vom 09.06.2020

Segelregatten im Breitensport sind wieder erlaubt.

Nach einem Gespräch mit dem LSB habe ich eine valide Aussage des zuständigen Sachbearbeiters:

Wieder erlaubt ist der Kontaktsport im Freien mit bis zu 10 Personen.

DIES GILT NICHT FÜR KONTAKTFREIE SPORTARTEN WIE SEGELN IN 1 UND-2 HANDBEREICH, SOWIE DEM WINDSURFEN.

HIER IST DIE VORGABE NUR DAS VORLIEGEN EINES HYGIENEKONZEPTS BEI DER ENTSPRECHENDEN BEHÖRDE UND DIE EINHALTUNG DER AKTUELLEN UND ÖRTLICHEN CORONASCHUTZBESTIMMUNGEN.

Eine offizielle Änderung seitens des LSB wird es nicht geben da bereits zum 15.06.2020 eine neue Coronaverordnung in Kraft tritt.

Segler-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Eveline Kleine
Vizepräsidentin Breitensport

 

Update vom 30.05.2020

Hallo liebe Vereine,

kurz vor dem Pfingstfest ein paar positive Neuigkeiten zur Coronapandemie:

Es gibt erneut Lockerungen, die ab dem 30.05.2020 Gültigkeit haben.

Anhängend finden Sie die neusten Infos des LSB, jedoch kann keine Gewähr übernommen werden. Letztverantwortlich bleiben die handelnden Personen vor Ort. Und damit sind nicht nur Vereinsverantwortliche, sondern auch jedes sporttreibende Mitglied und natürlich die Kommunen als wichtige Sportstättenträger gemeint. Bitte schauen Sie auch immer auf die aktuellen Infos des DSV zu den Geschehnissen.

Da kann man nur sagen Frohe Pfingsten.

Update vom 20.05.2020

Der DSV gibt folgende aktuelle Informationen zum Coronavirus:

https://www.dsv.org/nachrichten/2020/05/wichtige-informationen-zum-coronavirus/

Hier finden sich u. a. die Übergangsregeln zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs in den Segelvereinen, Stand 19.05.2020.

Informationen zu den Regelungen der einzelnen Bundesländer sind auf den Seiten der jeweiligen Landesregierungen zu finden, für NRW hier:

https://www.land.nrw/corona

 

Update vom 15.05.2020

„Bereits seit Mitternacht müssen Menschen, die aus dem EU-Ausland und Schengen-Staaten nach Nordrhein-Westfalen einreisen, nicht mehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Die anderen Bundesländer sollen in den nächsten Tagen nachziehen.“

Eine richtig gute Nachricht, die pünktlich zu den langen Wochenenden nicht nur die Wassersportler aus NRW erreicht.

(Frankfurter Allgemeine 15.5.2020)

 

Die aktuelle Coronaeinreiseverordnung – CoronaEinrVO finden Sie hier:

https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#70088aff

 

Update vom 09.05.2020

Der LSB informiert ( Dr. Chr. Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Mittwoch sind die politischen Entscheidungen für einen Wiedereinstieg in den (Vereins-) Sportbetrieb getroffen worden.

Vorab

Der von der Landesregierung präsentierte Stufenplan geht weit über das hinaus, was wir erwartet hatten. Das betrifft insbesondere die bereits ab dem 11. Mai geltenden Lockerungen für den Sportbetrieb in gedeckten Sportanlagen. Die Reaktionen auf die politischen Entscheidungen fallen sehr unterschiedlich aus und reichen von „Endlich!“ bis hin zu „Das ist viel zu weitgehend!“. Glücklicherweise leben wir in einem Land, in dem eine solche Meinungsvielfalt möglich ist. Und gerade in der Coronakrise müssen wir auch akzeptieren, dass niemand die letztgültige Wahrheit für sich gepachtet hat.

Als Landessportbund haben wir uns in den letzten Wochen in engem Schulterschluss mit der für Sport zuständigen Staatssekretärin und der Sportabteilung der Staatskanzlei für eine schrittweise, verantwortungsvolle Wiederaufnahme des Sportbetriebs ausgesprochen. Diese ist nun möglich. Aber: Der Stufenplan ist immer unter der Maßgabe zu sehen, dass sich die Gesundheitslage nicht verschlechtert. Es ist ein Plan, keine Garantie, dass es so kommen wird. Vorsicht und bedachtes Handeln sind das Gebot der Stunde. Deshalb wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen der Aufgabe stellen, die Sportvereine bestmöglich dabei zu unterstützen, den notwendigen Gesundheitsschutz mit einem aus unserer Sicht ebenso wertvollen Bewegungs- und Begegnungsangebot für die Menschen zu verbinden. Alle bis gestern Abend zugänglichen Informationen haben wir unter https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs zusammengestellt und werden diese Seite laufend aktualisieren. Zur weiteren Entwicklung ab dem 11. Mai siehe unten.

 

A. Grundsätzliches

Mit dem schrittweisen Wiedereinstieg in den Vereinssport beginnt eine neue Phase der Coronakrise, die auch eine neue Rollenverteilung zwischen Landessportbund, Verbänden, Bünden und Vereinen mit sich bringt. Drei Punkte halten wir für wichtig:

  1. Der Lockdown war stark durch zentrale Vorgaben bestimmt. In dieser Phase konnte der Landessportbund Vieles zur Unterstützung des organisierten Sports Notwendige (insbesondere Hilfsprogramme) zentral mit der Landesregierung verhandeln und umsetzen. Die Umsetzung des Wiedereinstiegs wird dagegen dezentral hoch unterschiedlich verlaufen. Das zeigen schon die ersten beiden Tage. Zwar ist keine Genehmigung der in der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) vorgesehenen Lockerungen (z. B. Öffnung von Sportplätzen ab dem 7. Mai) durch die örtlichen Behörden notwendig. Aber die Kommunen können diese selbstverständlich in eigener Entscheidung trotzdem aus ganz unterschiedlichen Gründen geschlossen halten. Sei es, weil sie sich nicht in der Lage sehen, die notwendigen Hygienemaßnahmen umzusetzen, sei es, weil sie Sportstättenpersonal zunächst aus der Kurzarbeit zurückholen müssen, etc. Auch die lokale Infektionslage kann zu anderen Entscheidungen führen. So hat beispielsweise der Kreis Coesfeld in Abstimmung mit dem Land beschlossen, die nach CoronaSchVO möglichen Lockerungen, die am 11. Mai in Kraft treten sollen, noch bis zum 18. Mai auszusetzen. In dieser Situation sind jetzt die Stadt- und Kreissportbünde gefordert,(letztere ggf. in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Stadt- und Gemeindesportverbänden) vor Ort Absprachen mit den Behörden zu treffen und ihre Vereine entsprechend zu informieren. Gern verweisen wir auf unserer Seite auf entsprechende Links, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen.
  2. Die Umsetzung von Vorsichtsmaßnahmen und Vorschriften gestaltet sich von Sportart zu Sportart unterschiedlich. Die entsprechenden Hinweise der Spitzenverbände unter https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/sind dabei aus unserer Sicht unterschiedlich gut geeignet, den Vereinen Orientierung zu bieten. Deshalb sind die Landesfachverbände gefordert, diese zu prüfen und ggf. Ergänzungen für ihre Vereine zur Verfügung zu stellen. Gern verweisen wir auf unserer Seite auf entsprechende Links, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen. Bitte verweisen Se Ihre Vereine auch auf die möglicherweise von Kommune zu Kommune leicht abweichenden Regelungen und auf entsprechende Informationen der Stadt- und Kreissportbünde hierzu (siehe 1.)
  3. Nicht zuletzt ist nun auch eine hohe Eigenverantwortung der Vereine selbst gefragt. Nicht jede Frage werden Landessportbund, Bünde oder Verbände beantworten können, ebenso wenig wie die Politik. Denn auch von Verein zu Verein kann sich die konkrete Situation hinsichtlich Sportstätten, Mitgliedern und Abläufen unterschiedlich darstellen. Viele Vereine haben uns sehr detaillierte Überlegungen und Pläne für einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg zukommen lassen. Als Verbundsystem sollten wir genau diese Eigenverantwortung der Vereine bestmöglich fördern.

 

Hier finden Sie die aktuelle Coronaschutzverordnung ab dem 11.05.2020:

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200508_fassung_coronaschvo_ab_11.05.2020.pdf

 

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Update vom 08.05.2020

Der DSV gibt folgende aktuellen Informationen zum Coronavirus:

https://www.dsv.org/nachrichten/2020/05/wichtige-informationen-zum-coronavirus/

 

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Update vom 07.05.2020

Liebe Vereinsvorstände, liebe Mitglieder,

wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass laut dem Zusatz zu §4 der CoronaSchVO der kontaktarme Breiten- und Freizeitsport wieder möglich ist.

§ 4 Sport

  1. Untersagt ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (einschließlich Fitnessstudios und Tanzschulen), soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
  2. Die nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden können Ausnahmen von Absatz 1 für das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten zulassen.
  3. Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sportunterricht an den Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
  4. Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen sowie im öffentlichen Raum, wenn dieser kontaktfrei durchgeführt wird, geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt; bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

 

Es gilt jedoch folgende Regelungen zu beachten:

DOSB:

https://cdn.dosb.de/user_upload/www.dosb.de/Corona/UEbergangsregeln/DSV_Deutscher_Segler_Verband.pdf

LSB:

https://www.vibss.de/fileadmin/Vereinsmanagement/Coronavirus/2020-05-07_Wiedereroeffnung-Sportbetrieb_Wegweiser-Vereine.pdf

LSB:

https://www.vibss.de/fileadmin/Vereinsmanagement/Coronavirus/2020-05-07_Wiedereroeffnung-Sportbetrieb_Leitfaden-Trainer-UEL.pdf

 

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Update vom 30.04.2020

Der LSB informiert ( Dr.Niessen)

Auszug

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die für heute erhoffte politische Entscheidung für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Vereinssport ist ausgeblieben. Das ist, da gibt es nichts zu beschönigen, enttäuschend. Natürlich bleibt es dabei: Der Gesundheitsschutz muss an erster Stelle stehen. Aber wir bleiben eben auch überzeugt, dass es gerade im Sinne des Gesundheitsschutzes wäre, den Vereinen endlich wieder Angebote für ihre Mitglieder zu ermöglichen.

Zwei Dinge sind heute schwierig zu verstehen. Erstens: Wenn Spielplätze geöffnet werden (was zu begrüßen ist!), auf denen eine Distanzkontrolle kaum möglich ist, warum können dann nicht Sportplätze geöffnet werden, auf denen gerade diese Distanzkontrolle sehr gut umgesetzt werden kann? Zweitens: Dass der gesamte Bereich der Zivilgesellschaft in einer Pressekonferenz zu wiederholten Mal weder von den drei Redner*innen, noch von den anwesenden Journalisten überhaupt nur erwähnt wird, ist erschreckend. Aber immerhin: Die ausführliche Position der Sportministerkonferenz, die wir Ihnen am Dienstag hatten zukommen lassen, steht definitiv auf der Tagesordnung der nächsten Runde von Kanzlerin und Ministerpräsidenten, die bereits am kommenden Mittwoch tagt. Und die Regeln des Sports für einen Wiedereinstieg sind geschrieben. Nun ist also nochmals Geduld gefragt –auch das haben wir ja beim Sport gelernt.   

 

Der SVNRW schließt sich diesen Äußerungen uneingeschränkt an und blickt voller Zuversicht auf den 6. Mai 2020

Mit vielen Grüßen

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Update vom 28.04.2020

Der LSB informiert (Dr. Chr. Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

beigefügt erhalten Sie den soeben veröffentlichten Umlaufbeschluss der Sportminister*innen der Länder zum Thema „Wiederaufnahme des Sportbetriebs“ vom heutigen Tag zur Kenntnis. Wir hoffen, dass dieser am 30.04.2020 zu einer Entscheidung der Länder mit der Bundesregierung führen wird, die uns allen eine positive Perspektive für die stufenweise Wiederaufnahme des Vereinssports bietet.

 Auszug aus der 44. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder

(Umlaufbeschluss 3/2020 vom 28. April 2020)

Thema:

Wiederaufnahme von Sport – Stufenweiser Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb

 Präambel

Die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland hat seit Mitte März dazu geführt, dass Bund und Länder einschneidende Beschränkungen im Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger verfügen und durchsetzen mussten. Ziele sind dabei, Menschen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen und gleichzeitig Sorge dafür zu tragen, dass das Gesundheitssystem in Folge einer sprunghaften Ausweitung der Infektionen nicht über-lastet wird.

Diesen Zielen bleibt die Sportministerkonferenz (SMK) bei ihren Vorschlägen weiterhin verpflichtet.

In den meisten Ländern ist gemäß den gültigen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona Virus der Sportbetrieb nahezu vollständig untersagt. Die Bevölkerung insgesamt, aber auch die Sportverbände, Sportvereine und Sporttreibenden haben dies bislang in großer Solidarität mitgetragen.

Bereits jetzt unterstützen Bund, Länder und Kommunen den Sport und die Vereine mit unterschiedlichsten Maßnahmen, damit auch sie die wirtschaftlichen Folgen bewältigen können.

Der Sport leistet auch und gerade in angespannten Zeiten seinen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Erhaltung von Gesundheit und Mobilität und damit zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Er muss daher in für die Gesamtsituation verantwortlicher Form schrittweise wieder ermöglicht werden.

Neben Bund, Ländern und Kommunen sind vor allem auch der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen aufgefordert, ihre Beiträge zu einer verantwortlichen Wiederaufnahme des Trainings- und Wettkampbetriebes zu leisten. Im Rahmen der schrittweisen Wieder-aufnahme des Sportbetriebs ist es Aufgabe des organisierten Sports, insbesondere des DOSBs, seiner Spitzenfachverbände und der Landessportbünde, mit sportartenbezogenen Konzepten einen verantwortungsvollen Umgang für den Sportbetrieb zu ermöglichen und die Ausübung des Sports im Rahmen der gesetzten Vorgaben sicherzustellen.

Unter der Voraussetzung der weiteren positiven Entwicklungen zur Eindämmung der Infektion empfiehlt die SMK die folgenden Maßnahmen zur Umsetzung frühestens ab dem 04. Mai 2020.

Beschluss

Die SMK dankt den Sportorganisationen in Bund und Ländern, den Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden, den vielen Ehrenamtlichen und den Sportlerinnen und Sportlern für ihren verantwortungsvollen Umgang mit den Auswirkungen des Corona-Virus und die große Geduld für die damit verbundenen Belastungen.

Die SMK hält eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs, insbesondere von Sportvereinen, im Rahmen der schrittweisen Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens für dringend erforderlich. Die SMK betont, dass sie mit diesem Papier einen Rahmen aufzeigt, innerhalb dessen die Länder nach Maßgabe der jeweiligen Erkenntnisse der 1. Lockerungsstufe konkrete Schritte beschließen können. Dabei müssen die Ziele des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung unverändert im Mittelpunkt stehen.

Die SMK hält daher eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebes wie folgt für angemessen:

1. Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport

a. Der Sport- und Trainingsbetrieb kann nach Maßgabe der folgenden Regeln im Breiten- und Freizeitsport in einem ersten Schritt wieder erlaubt werden, wenn die Sportangebote

  • an der „frischen Luft“ im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen stattfinden,
  • sie einen ausreichend großen Personenabstand gewährleisten (1,5-2 Meter),
  • kontaktfrei durchgeführt werden, insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten ohne Wettkampfsimulationen und -spiele,
  • die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, konsequent eingehalten werden,
  • die Umkleidekabinen ebenso wie Gastronomiebereiche geschlossen bleiben,
  • Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung der Nassbereiche durch die Sporttreibenden nicht in der Sportstätte stattfinden,
  • eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  • die Nutzung von Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen untersagt wird,
  • Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
  • keine Zuschauer zugelassen werden.

b. Vor dem Hintergrund der unter 1a. genannten Regeln wird eine Differenzierung nach bestimmten Sportarten oder Altersgruppen von der SMK sport-fachlich nicht für sinnvoll erachtet.

c. Der DOSB setzt mit den von ihm weiter zu entwickelnden 10 Leitplanken einen sportfachlichen Rahmen zur Umsetzung des SMK Beschlusses und die Grundlage für die von den Fachverbänden zu erarbeitenden sportartspezifischen Empfehlungen. Die Landessportbünde und Landesfachverbände sollen die Sportvereine auf dieser Grundlage dahingehend unterstützen, wie ein sportartspezifisches Training unter strenger Einhaltung des hier vorgegebenen Rahmens umgesetzt werden kann.

2. Trainingsbetrieb im Leistungssport

Ausnahmeregelungen für das Training der Berufssportlerinnen und -sportler und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sport-arten unter Einhaltung der hygienischen und medizinischen Vorgaben an Bundes-, Landesstützpunkten oder den Olympiastützpunkten bestehen weitgehend schon jetzt in den meisten Ländern und sollten ansonsten ermöglicht werden. Hierbei bietet die „Prozessbeschreibung zur schrittweisen Aufnahme des Trainingsbetriebes an potenziellen Trainingsstätten für Bundeskader“ des DOSB vom 07. April eine geeignete Grundlage zur konkreten Umsetzung.

Die SMK spricht sich dafür aus, in einem weiteren Schritt weitere Lockerungen im Sport durchzuführen:

3. Wettkampfbetrieb

Zu einem späteren Zeitpunkt kann sukzessive ein Wettkampfbetrieb, der die o.g. Rahmenbedingungen einhalten kann, ggf. ohne Zuschauerinnen und Zuschauer, wiederaufgenommen werden.

Die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs ist daher grundsätzlich in den Sportarten zuerst denkbar, bei denen die Einhaltung coronabedingt erlassener Hygiene- und Abstandsregeln gesichert erfolgen kann. Das bedeutet, dass ein Wettkampfbetrieb in Kontakt- und Mannschaftssportarten erst als letzter Schritt wieder zulässig sein wird, da hier der o. g. Rahmen nicht eingehalten werden kann.

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Update 26.04.2020

Der LSB informiert (Dr. Christoph Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend und beigefügt unser wöchentliches Update zur sportpolitischen Entwicklung:

  1. Wiederaufnahme Sportbetrieb

die zurückliegende Woche war sportpolitisch von der Diskussion über eine mögliche Wiederaufnahme des Sportbetriebs geprägt:

  • Unser Ministerpräsident hat sich hierzu Mitte der Woche sehr klar geäußert: Der Sport sei bei der kommenden Abstimmung über mögliche Lockerungen der Corona-bedingten Beschränkungen „gesetzt“.
  • Die Sportministerkonferenz (SMK) hat am 20.04.2020 in die gleiche Richtung argumentiert, sich aber leider bis heute nicht auf eine gemeinsame Erklärung einigen können. Diese folgt nun hoffentlich bei einer für morgen (Montag) geplanten erneuten Abstimmung.
  • In einer Telefonkonferenz der Landessportbünde mit dem DOSB am gestrigen Samstag wurde der Stand der bundesweit einheitlichen Standards für einen gestuften Wiedereinstieg besprochen und wir haben den DOSB zu einer deutlicheren Kommunikation in Richtung der Bundespolitik aufgefordert. Ab Montag sollen die sportartspezifischen Hinweise der Spitzenverbände für einen reduzierten Sportbetrieb schrittweise auf der Website des DOSB veröffentlicht werden. Die aus unserer Sicht sehr guten aktualisierten sportartübergreifenden Leitplanken des DOSB sind für Sie nochmals zur Kenntnis beigefügt.

Die gesamte Diskussion zum Thema ist leider zuletzt etwas zerfasert: Einzelne Sportarten sind eigene Wege in der politischen Kommunikation Richtung Politik gegangen (auch in NRW), einzelne Länder haben Sonderregelungen für bestimmte Sportarten getroffen, die SMK hat bislang keine einheitliche Position erreicht (s. o.) und anderes mehr. Das ist in einem föderalen Staat und in einem solch komplexen System wie dem organisierten Sport wahrscheinlich auch nicht zu verhindern. Wir bleiben aber bei unserer Einschätzung, dass der Sport politisch nur schlagkräftig ist, wenn er geschlossen agiert.

In diesem Sinne haben wir, nachdem wir uns im Laufe der Woche bereits mehrmals entsprechend in den Medien geäußert haben, heute die beigefügte Pressemeldung herausgegeben, mit der wir insbesondere unseren Ministerpräsidenten für die Abstimmung am 30.04.2020 stützen wollen.

Erste Reaktionen finden Sie hier:

https://www1.wdr.de/sport/lsb-nrw-einstieg-sportbetrieb-100.html

https://www.mv-online.de/in-und-ausland/nrw/landessportbund-fordert-verantwortungsvollen-wiedereinstieg-329593.html

https://www.ikz-online.de/sport/fussball/lsb-nrw-fordert-einheitliche-lockerungen-fuer-den-sport-id228989619.html

https://rp-online.de/sport/coronavirus-landessportbund-nrw-unterstuetzt-ministerpraesident-armin-laschet-lockerungen_aid-50248121

 

Eine beständige Kommunikation der folgenden Punkte ist aus unserer Sicht sinnvoll und wir bitten Sie, dies über Ihre Kanäle zu unterstützen:

  • Der Sport will keine Sonderrolle. Er trägt alle gesundheitspolitischen Entscheidungen uneingeschränkt mit.
  • Aber wenn Lockerungen möglich sind und beschlossen werden, dann ist der Sport zwingend mit zu beachten.
  • Der organisierte Sport ist in der Lage, gegebene Regeln des Infektionsschutzes verantwortungsvoll umzusetzen.
  • Eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs in unseren Vereinen (selbst mit den zunächst noch notwendigen deutlichen Einschränkungen) kann einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise in unserem Land leisten, indem die körperliche und seelische Stabilität der Menschen gefördert wird.

Ob unsere Aktivitäten bereits am 30.04.2020 zu einem Öffnungsbeschluss ab dem 04.05.2020 führen werden, bleibt aber ungewiss. Die diesbezügliche Lage zwischen den Ländern untereinander und zwischen Bund und Ländern ist derzeit zu wechselhaft, um hierzu eine seriöse Prognose abgeben zu können.

Der SVNRW schließt sich der Meinung des LSB an und wir werden nichts unversucht lassen, eine zufriedenstellende Lösung für alle Segler im Lande zu finden.

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Update 21.04.2020

Der LSB informiert (Dr. Chr. Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Freitag hatten wir Sie über das geplante Verfahren zur Unterstützung einer politischen Entscheidung für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs informiert. Beigefügt zu Ihrer Kenntnis die Pressemitteilung der Sportministerkonferenz zu diesem Thema von gestern. Der DOSB, der an der Konferenz teilgenommen hat, hat hierzu heute wie folgt berichtet (Auszüge):

  • Die SMK hält eine koordinierte und schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs unter klaren Regeln nunmehr für dringend erforderlich.
  • Das Positionspapier des DOSB zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens wurde positiv kommentiert.
  • Die Initiative des DOSB, auf Basis der 10 ausformulierten Leitplanken und unter Einbeziehung der Sportfachverbände zeitnah konkrete sportartspezifische Übergangsregeln zu entwickeln, wurde begrüßt.
  • Diskutiert wurde, in einem ersten Schritt ausschließlich Freiluftaktivitäten freizugeben und die Nutzung von Hallen erst später zu regeln.
  • Die Aufnahme des Wettkampfbetriebs zum jetzigen Zeitpunkt wird ausgeschlossen.
  • Eine „Positivliste“ von auserwählten Sportarten wird als nicht sinnvoll angesehen. Mit kreativen und an die Situation angepassten Bewegungsangeboten könnten auch Kontakt- und Spielsportarten wieder aktiv werden.

Im Laufe der Woche wird ein förmlicher SMK-Beschluss erwartet. Eine möglichst bundesweite und einheitliche Regelung für den schrittweisen Wiedereinstieg des organisierten Sports bleibt trotz einiger schon vorhandener „Ausreißer“ das Ziel.

Wir halten Sie weiter informiert.

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Update 16.04.2020

An die Vorstände und Mitglieder der Verbandsvereine im SVNRW

Die Bundesregierung hat die Bevölkerung am 15.4.2020 über ihre Vorgehensweise in der Corona Krise informiert.

Danach bleiben Kontaktsperren und Hygienemaßnahmen für alle Sportarten, und damit auch für unseren Segelsport, sowie die Sperrung der Sportanlagen bis zum 3.5.2020 bestehen.

Demzufolge werden wir alle Veranstaltungen des SVNRW bis zu diesem Zeitpunkt absagen und weiterhin den aktuellen Vorgaben der Bundes- und Landesregierung folgen.

Das betrifft insbesondere die Landesmeisterschaften, die auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen. Wir werden mit den KVen in Dialog treten, um eine einvernehmliche Lösung zu finden, damit wir für den Zeitpunkt weiterer Lockerungen vorbereitet sind. Sie werden aktuell hierüber auf dem Laufenden gehalten.

Weiterhin betroffen sind auch alle Maßnahmen in den Bereichen Jugend, Bildung und Breitensport bis mindestens zum 31. Mai 2020. Auch hier erfolgt eine Mitteilung über die üblichen Kanäle, sobald sich etwas an der Situation ändert.

Der SVNRW ist darauf angewiesen, dass Sie in der momentanen Situation Geduld beweisen und das auch Ihren Mitgliedern in den Vereinen vermitteln.

Wir können Ihnen versichern, dass in intensiver Zusammenarbeit mit den Verbänden LSB, DSV und DOSB nach einer Lösung gesucht wird, die Ihre Belange im Bereich Segeln und Wassersport bei der Landesregierung mit Nachdruck vertritt.

Seien Sie versichert, dass wir in regem Austausch auch mit den anderen Landesverbänden stehen, um eine einheitliche, zufriedenstellende Lösung im Sinne aller Segler zu finden.

Ihre Ungeduld ist nachvollziehbar und manche Entscheidungen sind vielleicht unverständlich, aber sie haben ihren Ursprung im Blick auf das Ganze.
Wir schließen uns ausdrücklich der Bundeskanzlerin an, die gestern sagte, dass wir einen „zerbrechlichen Zwischenerfolg“ erreicht haben und diesen jetzt nicht aufs Spiel setzen sollten.

Im Moment haben viele Kommunen in NRW spezifische Regeln erlassen, die sich teilweise unterscheiden. Die Kommunen sind frei in der Ausgestaltung von Ausnahmeregelungen. Daher können wir im Moment keine allgemein gültigen Hinweise für die Vereine veröffentlichen.

Wir arbeiten mit den zuständigen Landesbehörden, dem LSB und dem DSV daran, diese Insellösungen zu beenden. Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, unseren Individualsport Segeln möglichst schnell, gesundheitspolitisch vertretbar und sicher wieder aufnehmen zu können.

Am 30.4.2020 wird die Bundesregierung mit den Ländern erneut über die weiteren Schritte beraten. Wir informieren dann umgehend über Fortschritte.

In diesem Sinne: Bleiben Sie geduldig und vor allen Dingen gesund!

Das Präsidium des SVNRW 16.4.2020

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Update 06.04.2020 Information an die Vereine vom LSB NRW

Die Führungsakademie des DOSB ermöglicht den Mitgliedsorganisationen und Vereinen einen kostenfreien Zugang zu einer Corona-Sonderausgabe. Sie können die Ausgabe als kostenfreies Probe-Abo (ohne weiteren Verpflichtungen) direkt bei der Führungsakademie unter folgendem Link https://www.fuehrungs-akademie.de/rechtstelegramm bestellen.

Info vom 6.4.2020

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Absage aller SVNRW-Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen (Lehrgänge, Trainings, Schulungen, etc.) des Segler Verbandes NRW bis zum 19.04.2020 finden nicht statt bzw. werden verschoben. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung ist eine Verlängerung des Zeitraumes nicht ausgeschlossen.

Die Erstattung der bereits gezahlten Gebühren wird erst erfolgen, wenn die Veranstaltung nicht nachgeholt werden kann.

Empfehlung des Segler Verbands NRW an seine Mitgliedsvereine

In der aktuellen Situation sind wir alle gefordert, die Lage ernst zu nehmen, ohne jedoch in Hysterie zu verfallen, sondern gesunden Menschenverstand walten zu lassen.

Durch das konsequente Einhalten nachfolgender Empfehlungen können Sie dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

  1. Keine Veranstaltungen bis 19. April
    Wir alle sind aufgefordert, soziale Kontakte soweit möglich zu vermeiden. Gemäß den Beschlüssen der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung sind alle sportlichen Veranstaltungen (Regatten, Trainings, Ansegeln, Versammlungen etc.) abzusagen.
    Informieren Sie sich bei örtlichen Behörden über weitere etwaige Einschränkungen.
  2. Hygieneregeln
    Halten Sie sich an die Hygieneregeln zum Schutz vor Ansteckung und an die Tipps „Richtig Händewaschen.
    Durch diese einfachen Maßnahmen verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung erheblich.
  3. Bitte informieren Sie sich
    Halten Sie sich über die Entwicklungen zu COVID-19 auf dem Laufenden.
    Seriöse Quellen sind:
      • de/covid-19 (Robert Koch Institut)
      • int (Weltgesundheitsorganisation)
      • de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Erreichbarkeit der SVNRW-Geschäftsstelle

Selbstverständlich können Sie uns wie gewohnt eine Mail () zukommen lassen, die auch schnellstmöglich bearbeitet wird. Telefonisch sind wir zu den üblichen Geschäftszeiten momentan erreichbar, was wir aber gegebenenfalls den personellen Erfordernissen anpassen müssen (0203/7381661).

Bitte keine persönlichen Besuche!

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