Wichtige Informationen zum Corona Virus, aktualisiert 29.03.2021

Das Corona Virus (COVID-19) breitet sich in Deutschland und überall rasant aus. Die Sicherheit und Gesundheit aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, aller Sportlerinnen und Sportler und weiteren Beteiligten haben für uns höchste Priorität.

Inzidenzwert für Duisburg

Der Corona-7-Tage-Inzidenzwert in Duisburg liegt aktuell bei 160,0 Stand 28.03.2021, 20:00 Uhr

Update vom 29.03.2021

Ab dem 29. März greift in 31 Städten und Kreisen die sogenannte „Corona-Notbremse“ vom 26. März. Details können Sie hier nachlesen:

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210326_av_coronanotbremse_gem._ss_16_coronaschvo.pdf

Was bedeutet das für den Sport in diesen 31 Städten und Kreisen?

I. Mögliches Sporttreiben von Einzelpersonen und Personen aus ein bis zwei Haushalten auf Sportanlagen im Freien:

  1. Personen allein
  2. Beliebig viele Personen aus einem Hausstand
  3. Bei Personen aus zwei verschiedenen Hausständen beliebig viele Personen aus dem einen, aber nur eine Person aus dem anderen Hausstand, Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich.

II. Sport für Kinder in Gruppen

Bis zu 10 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

Achtung!!! Die genannten 31 Kreise und kreisfreien Städte können abweichend anordnen, dass statt der o. g. Einschränkungen die Beibehaltung der vor dem 29. März grundsätzlich geltenden Regeln (hier also insbesondere Kindergruppen bis 20 Kinder bis 14 Jahre) von einem tagesaktuell bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests abhängig gemacht wird.

Neue Coronaschutzverordnung mit kleiner Erweiterung

Die ab dem 29. März 2021 gültige Coronaschutzverordnung mit positiven Nachrichten für den Vereinssport.

Der Sportbetrieb bleibt weitgehend im bisherigen Umfang möglich und erfährt durch die Zulassung von Anfänger- und Kleinkinderschwimmkursen in kleinen Gruppen sogar noch eine Erweiterung.

Vom allgemeinen Verbot des Sportbetriebs in § 9 der CorSchVO gelten unverändert folgende Ausnahmen: Alle öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen unter freiem Himmel können weiterhin geöffnet werden. Auf diesen Sportanlagen können folgende Personenkonstellationen Sport betreiben:

I. Einzelpersonen und Personen aus ein bis zwei Haushalten (ohne Abstand)

  1. Personen allein
  2. Beliebig viele Personen aus einem Hausstand
  3. Bei einem Inzidenzwert unter 100*: Bei Personen aus zwei verschiedenen Hausständen maximal 5 Personen insgesamt, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  4. Bei einem Inzidenzwert über 100* (an drei aufeinander folgenden Tagen): Bei Personen aus zwei verschiedenen Hausständen beliebig viele Personen aus dem einen, aber nur eine Person aus dem anderen Hausstand, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Sonderfall Ostern siehe Tabelle unten.

* Relevant ist der Inzidenzwert im jeweiligen Kreis bzw. der kreisfreien Stadt. Bei Überschreitung eines Wertes von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen greift die sogenannte „Notbremse“, die in § 16 der CoronaSchVO erläutert wird.

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining)

II. Sport für Kinder in Gruppen

A) Solange der Inzidenzwert unter 100 liegt (s. o.):
Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

B) Wenn der Inzidenzwert über 100 liegt (s. o.):
Bis zu 10 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

III. Allgemeine Hinweise

Zwischen allen o. g. genannten Einzelpersonen und Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Neu ist: Für die Durchführung des o. g. Gruppensports für Kinder ist die einfache Nachverfolgbarkeit der teilnehmenden Kinder im Sinne der Coronaschutzverordnung sicherzustellen! Das heißt: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts müssen vorliegen und vier Wochen lang nachvollziehbar sein.

Die Regeln für das Training von Kadersportler*innen bestehen unverändert fort.

IV. Schwimmausbildung

§ 7 (1) Nr. 7 erlaubt zusätzlich „Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse für Gruppen von höchstens fünf Kindern."

Hinweis des Landessportbundes NRW

Der Landessportbund NRW fordert aber angesichts der unverändert hohen Inzidenzwerte nachdrücklich dazu auf,

  • die Regeln strikt einzuhalten,
  • unverändert vorsichtig zu agieren,
  • unnötige Kontakte zu vermeiden und die bekannten Hygieneregeln einzuhalten.

 

Update vom 23.02.2021

Die ab dem 08.03.2021 und bis zum 28.03.2021 geltende Coronaschutzverordnung (aktualisiert am 23.03.2021 - keine weiteren Anpassungen für den Sport) verbietet nach § 9 grundsätzlich weiter den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen.

Die Verordnung (mit markierten Veränderungen) finden Sie hier: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-03-22_coronaschvo_ab_23.03.2021_lesefassung_mit_markierungen.pdf

Update vom 12.03.2021

Die ab dem 08.03.2021 geltende Coronaschutzverordnung (aktualisiert am 12.03.2021) verbietet nach § 9 grundsätzlich weiter den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen.

Es gelten jedoch folgende Ausnahmen:

Alle ungedeckten öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen können weiterhin geöffnet werden. Auf diesen Sportanlagen können folgende Personenkonstellationen Sport betreiben:

A. Einzelsportler, Sport zu zweit, Sport in Familien

  • Personen allein
  • Zwei Personen zusammen (auch ohne Abstand)
  • Beliebig viele Personen aus einem Hausstand (auch ohne Abstand)
  • Maximal 5 Personen aus zwei verschiedenen Hausständen (auch ohne Abstand)

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining)

B. Sport für Kinder in Gruppen

Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen (auch ohne Abstand). Es ist sowohl ein Trainings-, als auch ein Wettkampfbetrieb möglich. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

Zwischen den unter A und B genannten Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Der Sportbetrieb bleibt zunächst beschränkt auf die Sportanlagen unter freiem Himmel (nicht auch im „öffentlichen Raum“ unter freiem Himmel).

Wer trägt die Verantwortung für die Regeleinhaltung?

Für vereinseigene Anlagen liegt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Nutzung beim Verein, bei kommunalen Anlagen bei der zuständigen Kommune. Eine Öffnung von Toilettenanlagen unter Beachtung der Hygienevorschriften ist möglich.

Was ändert sich für das Training von Kadersportler*innen?

Die Regeln für den Profisport und das Training von Kadersportlern gemäß § 9 (3) ff. der CorSchVO bleiben mit folgender Ausnahme unverändert: Das Training offiziell gelisteter Sportlerinnen und Sportler an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren wird gegenüber der bisherigen Verordnung klarstellend auf die Altersklassen U19, U17 und U15 beschränkt.

Hinweis des Landessportbundes NRW

Der Landessportbund NRW fordert aber angesichts der unverändert hohen Inzidenzwerte nachdrücklich dazu auf,

  • die Regeln strikt einzuhalten,
  • unverändert vorsichtig zu agieren,
  • unnötige Kontakte zu vermeiden und die bekannten Hygieneregeln einzuhalten.

Der Vereinssport ist jetzt gefragt, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen und gleichzeitig verantwortungsvoll zu handeln, um zu beweisen, dass Sportvereine ein Ort für sicheres Sporttreiben sind.

Update 08.03.2021

Die ab dem 08.03.2021 geltende Coronaschutzverordnung verbietet nach § 9 grundsätzlich weiter den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen.

Es gelten jedoch folgende Ausnahmen:

Alle ungedeckten öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen können weiterhin geöffnet werden. Auf diesen Sportanlagen und im öffentlichen Raum können folgende Personenkonstellationen Sport betreiben:

A. Einzelsportler, Sport zu zweit, Sport in Familien

  • Personen allein
  • Zwei Personen zusammen (auch ohne Abstand)
  • Beliebig viele Personen aus einem Hausstand (auch ohne Abstand)
  • Maximal 5 Personen aus zwei verschiedenen Hausständen (auch ohne Abstand)

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining)

B. Sport für Kinder in Gruppen

Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen (auch ohne Abstand). Es ist sowohl ein Trainings-, als auch ein Wettkampfbetrieb möglich. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

Zwischen den unter A und B genannten Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Wer trägt die Verantwortung für die Regeleinhaltung?

Für vereinseigene Anlagen liegt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Nutzung beim Verein, bei kommunalen Anlagen bei der zuständigen Kommune. Eine Öffnung von Toilettenanlagen unter Beachtung der Hygienevorschriften ist möglich.


Was ändert sich für das Training von Kadersportler*innen?

Die Regeln für den Profisport und das Training von Kadersportlern gemäß § 9 (3) ff. der CorSchVO bleiben mit folgender Ausnahme unverändert: Das Training offiziell gelisteter Sportlerinnen und Sportler an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren wird gegenüber der bisherigen Verordnung klarstellend auf die Altersklassen U19, U17 und U15 beschränkt.

Hinweis des Landessportbundes NRW

Der Landessportbund NRW fordert aber angesichts der unverändert hohen Inzidenzwerte nachdrücklich dazu auf,

  • die Regeln strikt einzuhalten,
  • unverändert vorsichtig zu agieren,
  • unnötige Kontakte zu vermeiden und die bekannten Hygieneregeln einzuhalten.

Der Vereinssport ist jetzt gefragt, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen und gleichzeitig verantwortungsvoll zu handeln, um zu beweisen, dass Sportvereine ein Ort für sicheres Sporttreiben sind.


Zu den in der CorSchVO angekündigten weiteren möglichen Schritten ab dem 22. März informieren wir baldmöglichst auf dieser Seite.

Foto: Land NRW/Bundesregierung

Update vom 19.02.2021

Liebe Mitglieder,

unsere vielen Gespräche und Online-Zusammenkünfte mit der Politik und dem LSB haben Wirkung gezeigt:

Von Dr. Chr. Niessen vom LSB bekamen wir heute folgende Mitteilung :

Überraschend hat es in der heute Nachmittag erschienenen und ab kommenden Montag (22.02.2021) geltenden Coronaschutzverordnung https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-02-19_coronaschvo_ab_22.02.2021_lesefassung.pdf Änderungen für den Sport gegeben. Wir informieren Sie folgend über die Themen:

  1. Sportfreianlagen können ab 22.02.2021 geöffnet werden!
  2. Coronahilfe Profisport NRW wird verlängert!
  3. Hilfsprogramme des Bundes nutzen!

 

  1. Sportfreianlagen können ab 22.02.2021 geöffnet werden!

Die ab dem 22.02.2021 geltende Coronaschutzverordnung untersagt im § 9 (1) grundsätzlich weiter den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und die Nutzung der Nebenräume wie Duschen etc. Sie schafft aber neue Ausnahmen:

  1. a): „Ausgenommen von dem Verbot ist (…) der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die (…)  gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.“

Das heißt:

  • Alle ungedeckten Sportanlagen können grundsätzlich geöffnet werden.
  • Auf diesen Sportanlagen können Einzelpersonen oder zwei Personen zusammen oder mehr als zwei Personen aus einem Hausstand ohne Abstandsgebot Sport betreiben.
  • Zwischen den sich so bildenden Paaren und Einzelsportler*innen, bzw. zwischen sich so bildenden Paaren und Gruppen bzw. zwischen sich so bildenden Gruppen und Einzelsportler*innen bzw. zwischen Einzelsportler*in und Einzelsportler*in ist ein Sicherheitsabstand von 5 Metern einzuhalten.
  • Eine Anleitung eines*r Einzelsportler*in durch eine*n Übungsleiter*in oder Trainer*n ist möglich.
  • Beispiele:

- Erlaubt: Tennis-Einzel, Tennis-Doppel (Personen aus einem Hausstand), Tischtennis, Tischtennis-Doppel (Personen aus einem Hausstand), Lauftraining allein oder zu Zweit mit festem*r Partner*in, Ballspiel mit mehreren Personen eines Hausstandes, Balltraining zu Zweit mit einem*r festen Partner*in, Kampfsporttraining mit einen*r festen Partner*in, Golf zu Zweit.

-     Nicht erlaubt: Anleitung einer Gymnastikgruppe (unabhängig vom Abstand der Personen untereinander), Mannschafts-/Gruppentraining Ballsport, Paartraining Ballsport mit wechselnden Partner*innen.

Die für die Sportstätten Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung so zu beschränken, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind und die Einhaltung der Mindestabstände gewährleistet ist!

  1. b): „… der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen und berufsbezogenen Prüfungen sowie Übungs- und Leistungsnachweisen…“

Neu ist hier die Erlaubnis der Schwimmbadnutzung für Vorbereitung und Abnahme berufsbezogener Prüfungen und sowie Übungs- und Leistungsnachweise (z. B. für Rettungsschwimmer).

  1. c): „… das Training der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren…“

Neu ist hier die Ausdehnung auf die Landeskader, alle Sportartentypen und die verbandszertifizierten Leistungszentren.

  1. d): Abweichend (…) ist das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch in geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen zulässig. Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

Neu ist hier die Klarstellung, dass die Ausnahme auch für den Bereich Indoor, also Reithallen gilt.

  1. Coronahilfe Profisport NRW wird verlängert!

Die Landesregierung verlängert die Coronahilfe Profisport. Ein Abruf in unserem Förderportal ist voraussichtlich erst ab 1. März möglich, da uns hierzu bislang noch kein offizieller Bescheid vorliegt und noch entsprechende Anpassungen des Förderprogramms vorgenommen werden müssen. Die Nachricht der Landesregierung finden Sie hier https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/coronahilfe-profisport-foerderzeitraum-bis-zum-30-juni-2021-verlaengert .

  1. Hilfsprogramme des Bundes nutzen!

Wir weisen noch einmal darauf hin, dass die Corona-Hilfen des Bundes grundsätzlich auch von gemeinnützigen Sportvereinen beantragt werden können, auch wenn dies aufwändig ist. Nennenswert sind hierbei insbesondere die November- und Dezemberhilfe sowie die Überbrückungshilfe III.

November- und Dezemberhilfe

Diese außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt u. a. auch Vereine, die von den coronabedingten Schließungen ab dem 2. November 2020 betroffen waren. Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene unter bestimmten Voraussetzungen einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Vergleichsumsatzes im November bzw. Dezember 2019. Die Antragsstellung erfolgt über sog. prüfende Dritte. Die Antragsfrist endet am 30. April 2021. Weitere Informationen finden sie hier https://www.vibss.de/vereinsmanagement/corona-informationen/november-und-dezemberhilfen und hier https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/november-und-dezemberhilfe.html .

Überbrückungshilfe III

Diese außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt u. a. auch gemeinnützige Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet. Die Antragstellung erfolgt über sog. prüfende Dritte. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Weitere Informationen finden Sie hier https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html .

In der kommenden Woche melden wir uns erneut bei Ihnen mit unseren Einschätzungen und Vorschlägen im Hinblick auf die zu erwartenden Regeln ab dem 7. März.

Mit dem kleinen Lichtblick hinsichtlich der o. g. Sportanlagenöffnung ab Montag wünschen wir Ihnen ein schönen Wochenstart!

Update vom 14.01.2021

Die neue, ab dem 11.01.2021 gültige »Coronaschutzverordnung verlängert die bekannten Einschränkungen für den organisierten Sport.

Darauf hin hat sich die Essener IG Baldeneysee an die zuständigen Stellen gewandt und wir möchten Ihnen folgende Statements mitteilen, die auch auf den Individualsport Segeln anwendbar ist:

1. Stellungnahme der Staatskanzlei des Landes NRW:

„Die CoronaSchVO untersagt nur den „Sportbetrieb“ auf und in allen Sportanlagen. Und der Zugang ist nur „entsprechend“ zu beschränken. Verboten ist also nur der Zugang zur Sportanlage, wenn dieser dazu dient, auf und in der Anlage Sport zu treiben. Nun mag das Bootshaus eine Sportanlage sein. Aber der Sport – z. B. das Rudern – wird ja nicht im Bootshaus betrieben. Der Zutritt zum Bootshaus erfolgt also nicht zum Zweck, dort Sport zu treiben, sondern um den Sport – zulässigerweise – auf einem See oder Fluss, also außerhalb einer Sportanlage unter Beachtung der allgemeinen Vorgaben der CoronaSchVO zu betreiben. Also ist auch ein solcher Zutritt zur Anlage (Bootshaus) zulässig.“

2. Stellungnahme des LSB-NRW

"Auch die ab Montag gültige CSCHV erlaubt das individuelle Sporttreiben mit den eingeschränkten Personenzahlen (1 Haushalt + max 1 Person) im öffentlichen Raum außerhalb von Sportanlagen. Die Thematik, mit der sich die Segel/Ruder/Kanuvereine auseinander setzen müssen, ist die Frage des Zuganges zu Vereinsanlagen um dort gelagerte Boote abzuholen und zurück zu bringen. Grundsätzlich schließt dies die Verordnung im § 9(1) nach unserer Auffassung nicht aus. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es kommunal durchaus unterschiedliche Auslegungen gibt. Daher empfehlen wir den Vereinen, sich durch zuständigen Stellen (Gesundheitsamt/Ordnungsamt) eine diesbezügliche Freigabe der Bootshäuser/Stege geben zu lassen. Alles natürlich unter strikter Einhaltung der allgemeinen Corona-Schutz – Vorgaben!"

Update vom 11.01.2021

Die aktuelle »CSchVO ist verlängert bis zunächst 14.02.2021. Die Einschränkungen für den organisierten Sport bleiben laut der Fassung vom 16.12.2020 bestehen.

Update vom 16.12.2020

Die neue »CSchVO (zunächst gültig bis zum 10.01.2021) bringt weitere Einschränkungen für den organisierten Sport mit sich. Wörtlich heißt es:

„Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fit-nessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Der Zugang zu den Einrichtungen ist entsprechend zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen ist unzulässig.“

Das bedeutet, dass ab sofort auch der (bisher noch erlaubte) Individualsport (z. B. Golf, Tennis) auf öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen verboten ist.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 02.12.2020

Die am 30.11.2020 veröffentlichte Coronaschutzverordnung in NRW, gültig ab 01.12.2020, untersagt den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Vereine in NRW wie auch bundesweit weiter bis zum 20.12.2020.

Hier finden Sie die gültige Fassung ab dem 01.12.2020:

Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO, in der ab dem 01.12.2020 gültigen Fassung

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 23.11.2020

Im Folgenden informieren wir Sie über folgende Themen (Quelle LSB NRW v. 20.11.2020):

  1. Auslegung der Corona-Schutzverordnung, hier: Tätigkeit von Übungsleiter*innen und Trainer*innen
  2. Positionspapier des Freiburger Kreises
  3. Unsere Forderungen im Vorfeld der Sitzung Bund/Länder am 23.11.2020
  4. #trotzdemSPORT

 

  1. Auslegung der Corona-Schutzverordnung, hier: Tätigkeit von Übungsleiter*innen und Trainer*innen

Gestern Abend (19.11.2020) haben wir ein Schreiben des Gesundheitsministeriums erhalten, dass unmissverständlich klarstellt, dass – anders als in unserem letzten Update geschrieben – jegliche Anleitung in Präsenz beim Sporttreiben untersagt ist (also z. B. ein Tennislehrer mit einem Tennisschüler), egal um welche Art (hauptberuflich, nebenberuflich, ehrenamtlich) von Übungsleiter*in oder Trainer*in es sich handelt. Das Ministerium macht deutlich, dass § 7 „außerschulische Bildung“ insoweit § 9 „Sport“ der CSchVO vorgeht. Wir zitieren: Danach kommt es nur darauf an, ob (…) im Rahmen der Tätigkeit der/des Trainerin/Trainers/Übungsleiterin/Übungsleiters Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, die die ´trainierte´ Person erlernen, verbessern etc. soll. (…) Die Ausnahme ´Individualsport´ soll vom Sinn und Zweck der Verordnung wirklich nur die individuelle sportliche Aktivität von den Untersagungen ausnehmen und erlaubt es, dies notfalls auch zu zweit zu machen. Alles andere (...) ist aktuell grundsätzlich unzulässig.“ Ausgenommen davon ist nur das zulässige Training von Kadersportler*innen. Bei allem möglichen Unmut über diese erneute Wende bitten wir Sie, Ihre Vereine entsprechend zu informieren und zur Beachtung anzuhalten, damit dort kein Schaden durch mögliche Ordnungswidrigkeiten in diesem Zusammenhang entsteht.

 

  1. Positionspapier des Freiburger Kreis

Mit einem Positionspapier hat der Freiburger Kreis auf die schwierige Lage der Großvereine in der Coronakrise hingewiesen. Es hat überregional Beachtung gefunden (unter anderem in der FAZ) und ist hier zur Kenntnis beigefügt.

 

  1. Unsere Forderungen im Vorfeld der Sitzung Bund/Länder am 23.11.2020

Wir haben uns heute erneut schriftlich an die Staatskanzlei gewandt und dabei unter anderem folgende Forderungen eingebracht:

 

Mindestens und schnellstmöglich

  1. eine Rückkehr zu kontaktfreiem Sport in kleinen Gruppen im Freien,
  2. eine Öffnung von Sporthallen für kontaktfreien Sport mit großen Sicherheitsabständen,
  3. klar definierte Trainingsmöglichkeiten für Kadersportler*innen und
  4. die Erlaubnis von Rehasportkursen und Anfängerschwimmen.

 

Wir haben dabei unsere Auffassung verdeutlicht, dass Sportangebote, die durch gut qualifizierte Übungsleiter*innen und Trainer*innen unserer Vereine angeleitet werden, erstens eine sichere Umsetzung der notwendigen Infektionsschutzstandards und Hygieneregeln gewährleisten. Zweitens sind angeleitete Angebote ein sozialer Anker und helfen bei, das Potential von Bewegung und Sport als Beitrag zur Bewältigung der Pandemielage voll auszuschöpfen. Ebenso haben wir unsere Kritik an den schwer verständlichen und unstimmigen Regeln seit dem 2.11.2020 formuliert und auf die massiven Unterschiede in der Regelung des Sportbetriebs zwischen den Bundesländern hingewiesen, die für Frust und Ärger nicht nur an der Vereinsbasis, sondern auch bei unseren Verbänden und Bünden sorgen.

 

  1. #trotzdemSPORT

Die Initiative #trotzdemSPORT soll uns gemeinsam Mut machen, sie soll die vielen Tausend engagierten Menschen im Vereinssport in NRW motivieren und sie soll möglichst viele Menschen trotz der Corona-bedingten Beschränkungen in Bewegung bringen. Sie startet am Montag. Seit der Vorstellung der Initiative bei den Konferenzen der Bünde und Verbände am vergangenen Mittwoch haben uns schon viele Hinweise und Ideen aus Ihrem Kreis erreicht. Dafür vielen Dank! Alle Informationen finden Sie unter https://www.lsb.nrw/trotzdemsport , eine Vorankündigung des Starts außerdem unter https://www1.wdr.de/sport/mehr-sport/lsb-trotzdemsport-100.html

LSB NRW

 

Update vom 10.11.2020

Im Folgenden informieren wir Sie über folgende Themen (Quelle LSB NRW):

  1. Rehasport ist ab heute wieder möglich!
  2. Auslegung der CSchVO und mögliche Veränderungen ab 1. Dezember
  3. Soforthilfe Sport NRW wird verlängert!
  4. Coronahilfe Profisport NRW ist gestartet!
  5. „Novemberhilfen“ des Bundes sind noch unklar!
  6. Digitale Mitgliederversammlungen bleiben auch in 2021 möglich!
  7. Sportangebote unter Coronabedingungen sind gut versichert!

 

  1. Rehasport ab heute wieder möglich! (erneute Änderung der CSchVO)

Überraschend ist heute eine Überarbeitung der CScHVo in Kraft getreten. Wichtigste Neuerung (§9 1a):

 Abweichend von Absatz 1 dürfen Sportangebote, an denen eine Teilnahme regelmäßig aufgrund einer ärztlichen Verordnung erfolgt (vor allem Rehabilitationssport), angeboten und wahrgenommen werden, wenn nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung teilnehmen und der Abstand zwischen allen beteiligten Personen während des gesamten Aufenthalts in oder auf den in Absatz 1 genannten Einrichtungen mindestens 2 Meter beträgt.“

Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO, in der ab dem 10.11.2020 gültigen Fassung

 

  1. Auslegung der CSchVO und mögliche Veränderungen ab 1. Dezember

Im Sportparagrafen der CSchVO wurde außerdem eine Präzisierung des Begriffes Individualsport vorgenommen:

„Als Individualsport gelten nur Sportarten, die keine Team- oder Kontaktsportarten sind, sondern im Regelfall als Einzelwettkampfsportart mit maximal einer Person als Spielgegner mit Mindestabstand ausgeübt werden (Joggen, Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis und ähnliches). Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung auf die zulässigen Nutzungen zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen durch mehrere Personen gleichzeitig ist unzulässig.

Diese Präzisierung ändert grundsätzlich nichts an den von der Staatskanzlei uns gegenüber kommunizierten Auslegungen, die wir Ihnen am 1.11.2020 zur Kenntnis gegeben haben. Einzig auf folgende „Erweiterung“ bzw. Klarstellung ist hinzuweisen: Eine Anleitung von zulässigen Sportaktivitäten durch eine*n Übungsleiter*in/Trainer*in ist möglich. Konkrete Beispiele: Das Tennis-Einzel kann selbstverständlich aus einer*m Trainer*in und einer*m Schüler*in bestehen, gleiches z. B. im Reitsport.

Im Kreis der Landessportbünde haben wir am letzten Wochenende dafür geworben, gemeinsam die Ministerpräsidenten*innen der Länder dringend aufzufordern, ab dem 1. Dezember für einheitliche Regelungen im Sportbetrieb zu sorgen. Dieser Wunsch wurde von der deutlichen Mehrheit der Landesportbünde und vom DOSB nicht unterstützt. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen.

Wir setzen uns in jedem Fall kontinuierlich dafür ein, dass spätestens ab dem 1.12.2020 wieder mehr Sport möglich wird. Dabei arbeiten wir eng mit der Sportabteilung der Staatskanzlei zusammen. In unsere Gespräche lassen wir auch die vielen Anfragen, die Kritik und die Veränderungswünsche einfließen, die uns aus Ihren Organisationen und von der Vereinsbasis erreichen. Es liegt auf der Hand, dass wir hier immer nur Teilerfolge erzielen können. Wir streben für die nächste Veränderung u.a. an:

  • Erhöhung der Personenzahl/Zahl der Hausstände draußen für kontaktfreien Sport
  • Öffnung der Sporthallen für kontaktfreien Sport
  • Trainingsmöglichkeit auch für Landeskader

 

  1. Soforthilfe Sport NRW wird verlängert!

Die Antragsfrist für die aktuelle Phase der Soforthilfe endet mit Ablauf des 15.11.2020. Die Staatskanzlei hat nun eine erneute Verlängerung bewilligt. Für diese neue Phase der Soforthilfe sind Anträge vom 16.11.2020 bis zum 15.03.2021 möglich. Die Abwicklung erfolgt weiter über unser Förderportal https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

 

  1. Coronahilfe Profisport NRW ist gestartet!

Seit dem 1.11.2020 können Anträge über das Förderportal des Landessportbundes für die Coronahilfe Profisport NRW gestellt werden. Antragsberechtigt sind Vereine oder Spielbetriebsgesellschaften der Vierten Ligen. Das Land Nordrhein-Westfalen kompensiert einen Teil des durch das Verbot von Zuschauerbesuchen verursachten Ausfalls von Ticketeinnahmen. Die Hilfe wird ab einem nachgewiesenen Einnahmeausfall von mindestens 2.500 Euro netto gewährt und ist auf maximal 60 Prozent des Netto-Einnahmeausfalls und maximal 800 TSD Euro begrenzt. Die Abwicklung erfolgt über unser Förderportal https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

 

  1. „Novemberhilfen“ des Bundes sind noch unklar!

Mit dem Beschluss des Teil-Lockdowns wurde eine außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes in Höhe von zehn Milliarden Euro angekündigt, die explizit auch für Vereine gelten soll, deren Betrieb aufgrund der staatlichen Anordnung untersagt ist. Einige Details zum Programm sind bereits bekannt, siehe Anlage. Demnach ist vorgesehen, Unternehmen eine einmalige Kostenpauschale von 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019 auszuzahlen. Zudem sollen erneut Anträge für Solo-Selbstständige möglich sein. Inwieweit Sportvereine und -verbände am Ende tatsächlich von diesem Programm profitieren können, hängt einmal mehr von der Ausgestaltung der Antragsvoraussetzungen ab. Wir setzen uns kontinuierlich für eine vereinsfreundliche Umsetzung ein!

 

  1. Digitale Mitgliederversammlungen bleiben auch in 2021 möglich!

Am 28. Oktober 2020 ist eine Verlängerung von Sonderregelungen im Vereinsrecht bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt. Damit dürfen auch Vereine, deren Satzung eine digitale Durchführung der Mitgliederversammlung bislang noch nicht vorsieht, trotzdem weiterhin digitale Mitgliederversammlungen durchführen.

 

  1. Sportangebote unter Coronabedingungen sind gut versichert!

Die Sportversicherung hat ihre Bedingungen erneut vereinsfreundlich an den Sportbetrieb unter Coronabedingungen angepasst. Details entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

 

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 05.11.2020

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 30.10.2020, gültig ab 02.11.2020, wurde aktualisiert.

Hier finden Sie die gültige Fassung ab dem 05.11.2020:

Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO, in der ab dem 05.11.2020 gültigen Fassung

Die Änderungen finden Sie in der Verordnung zur Änderung der Coronaschutzverordnung vom 30. Oktober 2020:

Änderung der Coronaschutzverordnung vom 30.10.2020, vom 04.10.2020

 

Update vom 02.11.2020

Seit Freitag ist die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW veröffentlicht worden, die ab heute, 02.11.2020, gilt:

Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO, Stand 30.10.2020

 

Es stellt sich die Frage: Welcher Sport ist im November noch möglich?

Folgende Erläuterungen der Staatskanzlei NRW zu den teilweise auslegungsfähigen Formulierungen der CoronaSchVO hat der LSB erhalten:

 

Welche Sportaktivitäten sind in § 9 (1) Satz 1 unter „Freizeit- und Amateursportbetrieb“ erfasst?

Unter Freizeit- und Amateurspielbetrieb ist der gesamte Trainings- und Wettkampfbetrieb zu verstehen.

 

Was ist in §9 (1) Satz 2 unter „Individualsport“ zu verstehen?

Unter Individualsport wird die selbstorganisierte, individuell betriebene Sportausübung verstanden. Ausgeschlossen ist jeglicher Kontaktsport. Der Individualsport in geschlossenen Räumlichkeiten, z. B. in Sporthallen, Gymnastikräumen oder ähnlichen Funktionsräumen, ist nicht gestattet (Achtung Ausnahme Reitsport! Siehe §9 (5) der CoronaSchVO). Auf Außensportanlagen und im öffentlichen Raum darf er ausgeübt werden. Die Abstandsregeln gemäß Paragraph 2 der CoronaSchVO sind in jedem Fall einzuhalten. Zulässig ist der Individualsport alleine, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstands, jedoch begrenzt auf zehn Personen.

 

Ist Individualsport auch als organisierter Trainingsbetrieb möglich?

Organisierter Trainings- und Sportbetrieb ist nicht gestattet, ebenso die Ausübung von Mannschaftssport.

 

Ist Mannschaftssport erlaubt?

Organisierter Trainings- und Sportbetrieb ist nicht gestattet, ebenso die Ausübung von Mannschaftssport.

 

Welche Mannschaften fallen unter die Ausnahmeregelungen des § 9 (3) für Profiligen?

Unter Profiligen werden Ligen/Mannschaften gefasst, deren Sportlerinnen und Sportler überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten.

 

Welche Sportler*innen können an den Bundes- und Landesstützpunkten nach § 9 (4) trainieren?

Das Training an den Bundes- und Landesstützpunkten ist in den olympischen Sportarten für die Kaderstufen OK, PK, EK, NK1, NK2 und im paralympischen Sport für die Kaderstufen PAK, PK, TK, NK1, NK2 sowohl im kontaktfreien Sport als auch im Kontaktsport in und auf den zum Stützpunkt gehörenden Sportanlagen zulässig. Die allgemeinen Regeln zum Hygieneschutz sind einzuhalten.

 

Ist die Durchführung von Rehabilitationssport in Vereinen möglich?

Nach § 12 (2) ist der Rehabilitationssport im Sportvereinen und im Fitnessstudios nicht gestattet. Er ist nur erlaubt, wenn er unter der Anleitung von Dienstleistern im Gesundheitswesen durchgeführt wird.

 

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Achtung: Verlängerung Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid 19 Pandemie bis Ende 2021 verlängert

 

Hier die für die Vereine relevanten Änderungen-Erleichterungen zur Handlung- und Beschlussfähigkeit aus dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie. Es enthält unter anderem eine weitreichende Veränderung des Vereinsrechts und wurde gestern verlängert. Es gilt ab sofort auch für das gesamte Jahr 2021. Hier die Erläuterungen (Quelle DSV):

 

Weitere Informationen zur aktuellen Lage sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 29.10.2020

Eine Aktualisierung der Inhalte aufgrund der Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungschef*innen der Länder vom 28. Oktober 2020 zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie erfolgt zeitnah.

Link Beschlüsse und Länder vom 28.10.2020

 

Update vom 26.10.2020

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass der DOSB ein – vom TÜV Rheinland geprüftes – nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb entwickelt hat. Sie finden das Konzept auch auf der Homepage des DOSB.

Das Hygiene-Rahmenkonzept ist ein zentraler Basisbaustein. Je nach Art und Größe der Veranstaltung, vom Sportfest im Verein bis zur Durchführung einer Weltmeisterschaft, können die Veranstalter eigenständig sportartspezifische und veranstaltungsspezifische Bausteine ergänzen. Neben generellen Vorgaben bieten die Basisstandards den Veranstaltern für alle Zielgruppen (Athlet*innen, Trainer*innen, Zuschauer*innen, Helfer*innen) eine differenzierte und sichere Begleitung durch alle Phasen einer Veranstaltung. [DOSB]

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

Update vom 19.10.2020

Am 16.10.2020 ist die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) für NRW – weiterhin mit einer Gültigkeit bis zum 31.10.2020 – erneut bearbeitet und veröffentlicht worden.

Als Folge der steigenden Zahl positiver Testungen wurden nun Regelungen bei erhöhten Inzidenz-Werten (Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner) aufgenommen.

Nachfolgend möchten wir Sie über die aktuellen Anpassungen informieren:

1. Coronaschutzverordnung – NRW-weite Gültigkeit

In gesamt NRW gelten bei Inzidenz-Werten unter 35 unverändert die bisherigen Vorgaben

Für den bundesweiten Teamsport gilt nun: liegt der Wert der Neuinfektionen im Austragungsort über 35 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) sind keine Zuschauer mehr zulässig

2. Lokale Einschränkungen bei der Gefährdungsstufe 1 – Wert der Neuinfektionen über 35 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz)

Beim Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb gilt:

- für Zuschauer, Aktive in Pausenzeiten und abseits der Sportfläche sitzende Zeit-/Kampfgerichte gilt durchgängig die Maskenpflicht.

3. Lokale Einschränkungen bei der Gefährdungsstufe 2 – Wert der Neuinfektionen über 50 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz)

Beim Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb gilt:

- Für Zuschauer, Aktive in Pausenzeiten und abseits der Sportfläche sitzende Zeit-/Kampfgerichte gilt durchgängig die Maskenpflicht.

- Es dürfen keine Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden (inkl. Zuschauern) draußen und 250 in Innenräumen durchgeführt werden.

- Ab dem 4. Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe 2 (Inzidenz >50) sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vorher dem Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorgelegt wurde.

4. Verfügungen der Kreise und kreisfreien Städte

In den Kreisen und kreisfreien Städten können weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens angeordnet werden, wenn nach 10 Tagen der Inzidenzwert > 50 nicht zum Stillstand gekommen ist. Diese weitergehenden Maßnahmen müssen jeweils bei den zuständigen Behörden vor Ort abgefragt werden.

Aktuelle Coronaschutzverordnung in der ab dem 17. Oktober 2020 gültigen Fassung

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 01.10.2020

Seit dem 01.10.2020 gilt die aktualisierte Coronaschutzverordnung in NRW mit einer Gültigkeit bis zum 31.10.2020.

In der ab dem 01.10.2020 geltenden Coronaschutzverordung sind folgende Änderungen für den Sport enthalten:

  • Die Personenbegrenzungen für Kontaktsportarten entfällt, allerdings muss die (einfache) Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein.
  • Bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen (sämtliche Ligen/Wettbewerbe, an denen Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen können) ist die Inzidenz am Tag vor der Veranstaltung entscheidend. Ist die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in der Kommune des Austragungsortes  >35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar, sind Zuschauer ausgeschlossen.

Aktuelle, ab 01.10.2020 gültige Coronaschutzverordnung

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 16.09.2020

Am 16.09.2020 ist die neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 30.09.2020.

Anders als bei den letzten Aktualisierungen gibt es eine deutliche Veränderung bezüglich der zulässigen Anzahl von Zuschauern im Spiel- und Wettkampfbetrieb:

-       Zum einen bleibt es bei der Zulässigkeit von 300 Zuschauer*innen, bei der die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden muss.

-       Zum anderen ist eine Zuschauerzahl zulässig, die bis zu einem Drittel des maximalen Fassungsvermögens der jeweiligen Sportstätte liegt. Hierfür muss der zuständigen Behörde ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept (ab 500 inklusive Konzept für An-/Abreise) vorgelegt werden. Bei mehr als 1.000 Zuschauern*innen muss das Konzept von der örtlichen Gesundheitsbehörde genehmigt und von diesem zusätzlich vorab zum Einverständnis dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgelegt werden.

Coronaschutzverordnung ab dem 16.09.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 01.09.2020

Am 01.09.2020 ist die neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 15.09.2020.

Wie schon bei der letzten Aktualisierung am 12.08. hat es erneut keine Veränderungen bezüglich der Durchführung des Trainings- und Wettkampfbetriebes gegeben. Nach wie vor gilt die 30-er Regelung bei den Kontaktsportarten. Die Zahl der Zuschauer bleibt auf 300 begrenzt, wobei weiterhin auf die Rückverfolgbarkeit geachtet werden muss. Große Sport- und Festveranstaltungen bleiben bis zum 31.12.2020 untersagt.

Coronaschutzverordnung ab dem 01.09.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 12.08.2020

Ab dem 12.08.2020 gilt die neue Fassung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO).

Die wesentlichen Änderungen aus der letzten Fassung bleiben unverändert bestehen:

  • 30:   Im nicht-kontaktfreien Sportbetrieb – für Training und Wettkampf, drinnen und draußen – gilt die Obergrenze von 30 Teilnehmer*innen
  • 300: Sportanlagen – drinnen und draußen – dürfen durch 300 Zuschauer betreten werden (Rückverfolgbarkeit beachten!)
  • Die Ausnahmen für das Training an den NRW Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten gelten nunmehr für ALLE STÜTZPUNKTE. Die Begrenzung auf „nur im besonderen Landesinteresse“ entfällt.
  • Große Sport- und Festveranstaltungen bleiben bis zum 31.10.2020 untersagt.

Coronaschutzverordnung ab dem 12.08.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

Update vom 15.07.2020

Ab dem 15.07.2020 tritt die erneut aktualisierte Coronaschutzverordnung in Kraft. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 11.08.2020.

Für den Sport enthält sie drei wesentliche Veränderungen:

  • 30: Nun gilt auch für den nicht-kontaktfreien Sport drinnen die zulässige Höchstzahl von 30 Personen (§ 9 (1)).
  • 300: Sportanlagen dürfen nun drinnen und draußen von bis zu 300 Zuschauer*innen betreten werden, wobei eine einfache Rückverfolgbarkeit (schriftliche Erfassung der Zuschauer*innen) sichergestellt sein muss (§ 9 (3) und § 2a (1)).
  • Ausgenommen von den sportbezogenen Einschränkungen sind nun alle Bundes- und Landesleistungsstützpunkte, nicht mehr nur die mit besonderem Landesinteresse (§ 9 (7))

Coronaschutzverordnung ab 15.07.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 07.07.2020

Seit dem 07.07.2020 ist eine aktualisierte Coronaschutzverordnung in Kraft. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 15.07.2020. Die einzige relevante Veränderung gegenüber der Vorgängerversion ist die Verlängerung des Verbots großer Festveranstaltungen vom 31.08. auf den 31.10.2020 in § 13(4).

Coronaschutzverordnung ab 07.07.2020

Weitere Informationen sind auf der Homepage des LSB zu finden:

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs

 

Update vom 06.07.2020

Hier finden Sie die neu(e)n Leitplanken des DOSB, Stand 06.07.2020

 

sowie die Coronaschutzverordnung – CoronaSchVOCoron, Stand 01.07.2020.

 

Update vom 02.07.2020

SPORTTREIBEN IM VEREIN (DOSB)

Präambel

Auf dem Weg zurück in ein vielfältiges vereinsbasiertes Sporttreiben in Deutschland, hat der unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) organisierte Sport in Deutschland unter den Vorzeichen der weltweiten Corona-Pandemie und den bundesweiten Kontaktbeschränkungen die Grundlagen für einen ersten Schritt vorgelegt. Diese bestehen aus den DOSB-Leitplanken mit Erläuterungen und den sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzenverbände (s.u.). Auf dieser Basis konnten die 90.000 Vereine in Deutschland im Mai wieder mit Bewegungs- und Sportangeboten starten.

Die DOSB-Leitplanken wurden in Abstimmung mit der Medizinischen Kommission des DOSB unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Wolfarth (Charité Berlin) erstmals am 14. April formuliert und seitdem sukzessive angepasst und mit den bundesweiten staatlichen Vorgaben synchronisiert. Die sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Verbände sind in Anlehnung an die DOSB-Leitplanken entwickelt worden. Wir stellen diese seit dem 27. April online und aktualisieren diese bei Modifizierungen durch die Verbände. Bei konkreten Rückfragen oder Hinweisen zu den Verbandskonzepten bitten wir um direkte Kontaktaufnahme mit den Spitzenverbänden.

Die Sportministerkonferenz der Länder hat am 28. April in ihrem Beschluss die DOSB-Leitplanken und die sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Fachverbände als Grundlagen für einen Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben in Deutschland anerkannt. Am 6. Mai ist dann durch den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschef*innen der Länder schließlich der wertvolle erste und bundesweite Öffnungsschritt durch die Zulassung von Freiluftaktivitäten gelungen.

Gleichzeitig ist im Beschluss nochmals festgehalten worden, dass die alleinige Verantwortung für die landesspezifischen Verordnungen zur Öffnung bei den Ländern liegt. Dies gilt sowohl für die konkrete Ausgestaltung des nun bundesweit zugelassenen Sporttreibens im Freiluftbereich, als auch für weitere Öffnungsschritte (wie bspw. Hallensport, Öffnung von Schwimmbädern und Wettkampfsport). Daher bitten wir Sie, bei Fragen zu den Landesverordnungen um Kontaktaufnahme mit der jeweils zuständigen Landesregierung bzw. mit ihrem Landessportbund. Denn trotz der gemeinsam geschaffenen Grundlagen für das Sporttreiben im Verein haben weiterhin allein die Länderministerien und die jeweils zuständigen Kommunen das Recht, die geltenden Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu lockern oder, z.B. im Falle von steigenden Infektionszahlen, zu verschärfen.

Nur mit „grünem Licht“ von der Politik auf kommunaler und Länderebene ist das Sporttreiben im jeweiligen Verein also möglich. Daher ist es eine Aufgabe der Verantwortungsträger*innen in den Vereinen, die jeweilige Verordnung zu kennen und passende Konzepte zur Einhaltung der landes- und kommunalspezifischen Vorgaben zu entwickeln - auf Basis der vom Sport erarbeiteten Grundlagen. Wir setzen hier weiterhin auf das hohe Verantwortungsbewusstsein und die wertvollen Organisationsfähigkeiten der Vereinsvertreter*innen, der Trainer*innen und nicht zuletzt der Sportler*innen selbst. Die 10 DOSB-Leitplanken und die sportartspezifischen Übergangsregeln der Fachverbände dienen als Orientierungsrahmen und ersetzen nicht die Berücksichtigung spezifischer Maßnahmen vor Ort.

Frankfurt am Main, 2. Juli 2020

Update vom 16.06.2020

Der LSB NRW hat mir mündlich mitgeteilt und auf seiner Website seine Anmerkungen und Hinweise zur Umsetzung der CoronSchVo vom15.06.2020 angepaßt:

  • Jeglicher kontaktfreie Wettkampfbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und im öffentlichen Raum ist erlaubt.
  • Die Rückverfolgung muss über Teilnehmerlisten mit Name, Anschrift und Telefonnummer unter Wahrung der Datenschutzvorgaben sichergestellt werden.
  • Die vorgeschriebenen Hygiene- und Verhaltungsregelungen sind umzusetzen.
  • Die Vorlage eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes beim Gesundheitsamt ist nicht mehr notwendig.
  • Social Events sind auch weiterhin nicht erlaubt.
  • Siegerehrungen sind nur dann möglich, wenn unter den Anwesenden ein Mindestabstand von 1,5m gewährleistet werden kann. Der LSB empfiehlt zunächst auf Siegerehrungen zu verzichten.

Segler-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Eveline Kleine
Vizepräsidentin Breitensport

 

Update vom 09.06.2020

Segelregatten im Breitensport sind wieder erlaubt.

Nach einem Gespräch mit dem LSB habe ich eine valide Aussage des zuständigen Sachbearbeiters:

Wieder erlaubt ist der Kontaktsport im Freien mit bis zu 10 Personen.

DIES GILT NICHT FÜR KONTAKTFREIE SPORTARTEN WIE SEGELN IN 1 UND-2 HANDBEREICH, SOWIE DEM WINDSURFEN.

HIER IST DIE VORGABE NUR DAS VORLIEGEN EINES HYGIENEKONZEPTS BEI DER ENTSPRECHENDEN BEHÖRDE UND DIE EINHALTUNG DER AKTUELLEN UND ÖRTLICHEN CORONASCHUTZBESTIMMUNGEN.

Eine offizielle Änderung seitens des LSB wird es nicht geben da bereits zum 15.06.2020 eine neue Coronaverordnung in Kraft tritt.

Segler-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Eveline Kleine
Vizepräsidentin Breitensport

 

Update vom 30.05.2020

Hallo liebe Vereine,

kurz vor dem Pfingstfest ein paar positive Neuigkeiten zur Coronapandemie:

Es gibt erneut Lockerungen, die ab dem 30.05.2020 Gültigkeit haben.

Anhängend finden Sie die neusten Infos des LSB, jedoch kann keine Gewähr übernommen werden. Letztverantwortlich bleiben die handelnden Personen vor Ort. Und damit sind nicht nur Vereinsverantwortliche, sondern auch jedes sporttreibende Mitglied und natürlich die Kommunen als wichtige Sportstättenträger gemeint. Bitte schauen Sie auch immer auf die aktuellen Infos des DSV zu den Geschehnissen.

Da kann man nur sagen Frohe Pfingsten.

Update vom 20.05.2020

Der DSV gibt folgende aktuelle Informationen zum Coronavirus:

https://www.dsv.org/nachrichten/2020/05/wichtige-informationen-zum-coronavirus/

Hier finden sich u. a. die Übergangsregeln zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs in den Segelvereinen, Stand 19.05.2020.

Informationen zu den Regelungen der einzelnen Bundesländer sind auf den Seiten der jeweiligen Landesregierungen zu finden, für NRW hier:

https://www.land.nrw/corona

 

Update vom 15.05.2020

„Bereits seit Mitternacht müssen Menschen, die aus dem EU-Ausland und Schengen-Staaten nach Nordrhein-Westfalen einreisen, nicht mehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Die anderen Bundesländer sollen in den nächsten Tagen nachziehen.“

Eine richtig gute Nachricht, die pünktlich zu den langen Wochenenden nicht nur die Wassersportler aus NRW erreicht.

(Frankfurter Allgemeine 15.5.2020)

 

Die aktuelle Coronaeinreiseverordnung – CoronaEinrVO finden Sie hier:

https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#70088aff

 

Update vom 09.05.2020

Der LSB informiert ( Dr. Chr. Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Mittwoch sind die politischen Entscheidungen für einen Wiedereinstieg in den (Vereins-) Sportbetrieb getroffen worden.

Vorab

Der von der Landesregierung präsentierte Stufenplan geht weit über das hinaus, was wir erwartet hatten. Das betrifft insbesondere die bereits ab dem 11. Mai geltenden Lockerungen für den Sportbetrieb in gedeckten Sportanlagen. Die Reaktionen auf die politischen Entscheidungen fallen sehr unterschiedlich aus und reichen von „Endlich!“ bis hin zu „Das ist viel zu weitgehend!“. Glücklicherweise leben wir in einem Land, in dem eine solche Meinungsvielfalt möglich ist. Und gerade in der Coronakrise müssen wir auch akzeptieren, dass niemand die letztgültige Wahrheit für sich gepachtet hat.

Als Landessportbund haben wir uns in den letzten Wochen in engem Schulterschluss mit der für Sport zuständigen Staatssekretärin und der Sportabteilung der Staatskanzlei für eine schrittweise, verantwortungsvolle Wiederaufnahme des Sportbetriebs ausgesprochen. Diese ist nun möglich. Aber: Der Stufenplan ist immer unter der Maßgabe zu sehen, dass sich die Gesundheitslage nicht verschlechtert. Es ist ein Plan, keine Garantie, dass es so kommen wird. Vorsicht und bedachtes Handeln sind das Gebot der Stunde. Deshalb wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen der Aufgabe stellen, die Sportvereine bestmöglich dabei zu unterstützen, den notwendigen Gesundheitsschutz mit einem aus unserer Sicht ebenso wertvollen Bewegungs- und Begegnungsangebot für die Menschen zu verbinden. Alle bis gestern Abend zugänglichen Informationen haben wir unter https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs zusammengestellt und werden diese Seite laufend aktualisieren. Zur weiteren Entwicklung ab dem 11. Mai siehe unten.

 

A. Grundsätzliches

Mit dem schrittweisen Wiedereinstieg in den Vereinssport beginnt eine neue Phase der Coronakrise, die auch eine neue Rollenverteilung zwischen Landessportbund, Verbänden, Bünden und Vereinen mit sich bringt. Drei Punkte halten wir für wichtig:

  1. Der Lockdown war stark durch zentrale Vorgaben bestimmt. In dieser Phase konnte der Landessportbund Vieles zur Unterstützung des organisierten Sports Notwendige (insbesondere Hilfsprogramme) zentral mit der Landesregierung verhandeln und umsetzen. Die Umsetzung des Wiedereinstiegs wird dagegen dezentral hoch unterschiedlich verlaufen. Das zeigen schon die ersten beiden Tage. Zwar ist keine Genehmigung der in der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) vorgesehenen Lockerungen (z. B. Öffnung von Sportplätzen ab dem 7. Mai) durch die örtlichen Behörden notwendig. Aber die Kommunen können diese selbstverständlich in eigener Entscheidung trotzdem aus ganz unterschiedlichen Gründen geschlossen halten. Sei es, weil sie sich nicht in der Lage sehen, die notwendigen Hygienemaßnahmen umzusetzen, sei es, weil sie Sportstättenpersonal zunächst aus der Kurzarbeit zurückholen müssen, etc. Auch die lokale Infektionslage kann zu anderen Entscheidungen führen. So hat beispielsweise der Kreis Coesfeld in Abstimmung mit dem Land beschlossen, die nach CoronaSchVO möglichen Lockerungen, die am 11. Mai in Kraft treten sollen, noch bis zum 18. Mai auszusetzen. In dieser Situation sind jetzt die Stadt- und Kreissportbünde gefordert,(letztere ggf. in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Stadt- und Gemeindesportverbänden) vor Ort Absprachen mit den Behörden zu treffen und ihre Vereine entsprechend zu informieren. Gern verweisen wir auf unserer Seite auf entsprechende Links, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen.
  2. Die Umsetzung von Vorsichtsmaßnahmen und Vorschriften gestaltet sich von Sportart zu Sportart unterschiedlich. Die entsprechenden Hinweise der Spitzenverbände unter https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/sind dabei aus unserer Sicht unterschiedlich gut geeignet, den Vereinen Orientierung zu bieten. Deshalb sind die Landesfachverbände gefordert, diese zu prüfen und ggf. Ergänzungen für ihre Vereine zur Verfügung zu stellen. Gern verweisen wir auf unserer Seite auf entsprechende Links, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen. Bitte verweisen Se Ihre Vereine auch auf die möglicherweise von Kommune zu Kommune leicht abweichenden Regelungen und auf entsprechende Informationen der Stadt- und Kreissportbünde hierzu (siehe 1.)
  3. Nicht zuletzt ist nun auch eine hohe Eigenverantwortung der Vereine selbst gefragt. Nicht jede Frage werden Landessportbund, Bünde oder Verbände beantworten können, ebenso wenig wie die Politik. Denn auch von Verein zu Verein kann sich die konkrete Situation hinsichtlich Sportstätten, Mitgliedern und Abläufen unterschiedlich darstellen. Viele Vereine haben uns sehr detaillierte Überlegungen und Pläne für einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg zukommen lassen. Als Verbundsystem sollten wir genau diese Eigenverantwortung der Vereine bestmöglich fördern.

 

Hier finden Sie die aktuelle Coronaschutzverordnung ab dem 11.05.2020:

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200508_fassung_coronaschvo_ab_11.05.2020.pdf

 

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Update vom 08.05.2020

Der DSV gibt folgende aktuellen Informationen zum Coronavirus:

https://www.dsv.org/nachrichten/2020/05/wichtige-informationen-zum-coronavirus/

 

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Update vom 07.05.2020

Liebe Vereinsvorstände, liebe Mitglieder,

wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass laut dem Zusatz zu §4 der CoronaSchVO der kontaktarme Breiten- und Freizeitsport wieder möglich ist.

§ 4 Sport

  1. Untersagt ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (einschließlich Fitnessstudios und Tanzschulen), soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
  2. Die nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden können Ausnahmen von Absatz 1 für das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten zulassen.
  3. Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sportunterricht an den Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.
  4. Ausgenommen von Absatz 1 sind der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen sowie im öffentlichen Raum, wenn dieser kontaktfrei durchgeführt wird, geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer sind bis auf weiteres untersagt; bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

 

Es gilt jedoch folgende Regelungen zu beachten:

DOSB:

https://cdn.dosb.de/user_upload/www.dosb.de/Corona/UEbergangsregeln/DSV_Deutscher_Segler_Verband.pdf

LSB:

https://www.vibss.de/fileadmin/Vereinsmanagement/Coronavirus/2020-05-07_Wiedereroeffnung-Sportbetrieb_Wegweiser-Vereine.pdf

LSB:

https://www.vibss.de/fileadmin/Vereinsmanagement/Coronavirus/2020-05-07_Wiedereroeffnung-Sportbetrieb_Leitfaden-Trainer-UEL.pdf

 

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Update vom 30.04.2020

Der LSB informiert ( Dr.Niessen)

Auszug

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die für heute erhoffte politische Entscheidung für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Vereinssport ist ausgeblieben. Das ist, da gibt es nichts zu beschönigen, enttäuschend. Natürlich bleibt es dabei: Der Gesundheitsschutz muss an erster Stelle stehen. Aber wir bleiben eben auch überzeugt, dass es gerade im Sinne des Gesundheitsschutzes wäre, den Vereinen endlich wieder Angebote für ihre Mitglieder zu ermöglichen.

Zwei Dinge sind heute schwierig zu verstehen. Erstens: Wenn Spielplätze geöffnet werden (was zu begrüßen ist!), auf denen eine Distanzkontrolle kaum möglich ist, warum können dann nicht Sportplätze geöffnet werden, auf denen gerade diese Distanzkontrolle sehr gut umgesetzt werden kann? Zweitens: Dass der gesamte Bereich der Zivilgesellschaft in einer Pressekonferenz zu wiederholten Mal weder von den drei Redner*innen, noch von den anwesenden Journalisten überhaupt nur erwähnt wird, ist erschreckend. Aber immerhin: Die ausführliche Position der Sportministerkonferenz, die wir Ihnen am Dienstag hatten zukommen lassen, steht definitiv auf der Tagesordnung der nächsten Runde von Kanzlerin und Ministerpräsidenten, die bereits am kommenden Mittwoch tagt. Und die Regeln des Sports für einen Wiedereinstieg sind geschrieben. Nun ist also nochmals Geduld gefragt –auch das haben wir ja beim Sport gelernt.   

 

Der SVNRW schließt sich diesen Äußerungen uneingeschränkt an und blickt voller Zuversicht auf den 6. Mai 2020

Mit vielen Grüßen

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Update vom 28.04.2020

Der LSB informiert (Dr. Chr. Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

beigefügt erhalten Sie den soeben veröffentlichten Umlaufbeschluss der Sportminister*innen der Länder zum Thema „Wiederaufnahme des Sportbetriebs“ vom heutigen Tag zur Kenntnis. Wir hoffen, dass dieser am 30.04.2020 zu einer Entscheidung der Länder mit der Bundesregierung führen wird, die uns allen eine positive Perspektive für die stufenweise Wiederaufnahme des Vereinssports bietet.

 Auszug aus der 44. Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister der Länder

(Umlaufbeschluss 3/2020 vom 28. April 2020)

Thema:

Wiederaufnahme von Sport – Stufenweiser Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb

 Präambel

Die Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland hat seit Mitte März dazu geführt, dass Bund und Länder einschneidende Beschränkungen im Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger verfügen und durchsetzen mussten. Ziele sind dabei, Menschen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen und gleichzeitig Sorge dafür zu tragen, dass das Gesundheitssystem in Folge einer sprunghaften Ausweitung der Infektionen nicht über-lastet wird.

Diesen Zielen bleibt die Sportministerkonferenz (SMK) bei ihren Vorschlägen weiterhin verpflichtet.

In den meisten Ländern ist gemäß den gültigen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona Virus der Sportbetrieb nahezu vollständig untersagt. Die Bevölkerung insgesamt, aber auch die Sportverbände, Sportvereine und Sporttreibenden haben dies bislang in großer Solidarität mitgetragen.

Bereits jetzt unterstützen Bund, Länder und Kommunen den Sport und die Vereine mit unterschiedlichsten Maßnahmen, damit auch sie die wirtschaftlichen Folgen bewältigen können.

Der Sport leistet auch und gerade in angespannten Zeiten seinen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Erhaltung von Gesundheit und Mobilität und damit zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Er muss daher in für die Gesamtsituation verantwortlicher Form schrittweise wieder ermöglicht werden.

Neben Bund, Ländern und Kommunen sind vor allem auch der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen aufgefordert, ihre Beiträge zu einer verantwortlichen Wiederaufnahme des Trainings- und Wettkampbetriebes zu leisten. Im Rahmen der schrittweisen Wieder-aufnahme des Sportbetriebs ist es Aufgabe des organisierten Sports, insbesondere des DOSBs, seiner Spitzenfachverbände und der Landessportbünde, mit sportartenbezogenen Konzepten einen verantwortungsvollen Umgang für den Sportbetrieb zu ermöglichen und die Ausübung des Sports im Rahmen der gesetzten Vorgaben sicherzustellen.

Unter der Voraussetzung der weiteren positiven Entwicklungen zur Eindämmung der Infektion empfiehlt die SMK die folgenden Maßnahmen zur Umsetzung frühestens ab dem 04. Mai 2020.

Beschluss

Die SMK dankt den Sportorganisationen in Bund und Ländern, den Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden, den vielen Ehrenamtlichen und den Sportlerinnen und Sportlern für ihren verantwortungsvollen Umgang mit den Auswirkungen des Corona-Virus und die große Geduld für die damit verbundenen Belastungen.

Die SMK hält eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs, insbesondere von Sportvereinen, im Rahmen der schrittweisen Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens für dringend erforderlich. Die SMK betont, dass sie mit diesem Papier einen Rahmen aufzeigt, innerhalb dessen die Länder nach Maßgabe der jeweiligen Erkenntnisse der 1. Lockerungsstufe konkrete Schritte beschließen können. Dabei müssen die Ziele des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung unverändert im Mittelpunkt stehen.

Die SMK hält daher eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebes wie folgt für angemessen:

1. Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport

a. Der Sport- und Trainingsbetrieb kann nach Maßgabe der folgenden Regeln im Breiten- und Freizeitsport in einem ersten Schritt wieder erlaubt werden, wenn die Sportangebote

  • an der „frischen Luft“ im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen stattfinden,
  • sie einen ausreichend großen Personenabstand gewährleisten (1,5-2 Meter),
  • kontaktfrei durchgeführt werden, insbesondere bei Kontakt- und Mannschaftssportarten ohne Wettkampfsimulationen und -spiele,
  • die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, konsequent eingehalten werden,
  • die Umkleidekabinen ebenso wie Gastronomiebereiche geschlossen bleiben,
  • Bekleidungswechsel, Körperpflege und die Nutzung der Nassbereiche durch die Sporttreibenden nicht in der Sportstätte stattfinden,
  • eine Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt,
  • die Nutzung von Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen untersagt wird,
  • Risikogruppen keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
  • keine Zuschauer zugelassen werden.

b. Vor dem Hintergrund der unter 1a. genannten Regeln wird eine Differenzierung nach bestimmten Sportarten oder Altersgruppen von der SMK sport-fachlich nicht für sinnvoll erachtet.

c. Der DOSB setzt mit den von ihm weiter zu entwickelnden 10 Leitplanken einen sportfachlichen Rahmen zur Umsetzung des SMK Beschlusses und die Grundlage für die von den Fachverbänden zu erarbeitenden sportartspezifischen Empfehlungen. Die Landessportbünde und Landesfachverbände sollen die Sportvereine auf dieser Grundlage dahingehend unterstützen, wie ein sportartspezifisches Training unter strenger Einhaltung des hier vorgegebenen Rahmens umgesetzt werden kann.

2. Trainingsbetrieb im Leistungssport

Ausnahmeregelungen für das Training der Berufssportlerinnen und -sportler und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sport-arten unter Einhaltung der hygienischen und medizinischen Vorgaben an Bundes-, Landesstützpunkten oder den Olympiastützpunkten bestehen weitgehend schon jetzt in den meisten Ländern und sollten ansonsten ermöglicht werden. Hierbei bietet die „Prozessbeschreibung zur schrittweisen Aufnahme des Trainingsbetriebes an potenziellen Trainingsstätten für Bundeskader“ des DOSB vom 07. April eine geeignete Grundlage zur konkreten Umsetzung.

Die SMK spricht sich dafür aus, in einem weiteren Schritt weitere Lockerungen im Sport durchzuführen:

3. Wettkampfbetrieb

Zu einem späteren Zeitpunkt kann sukzessive ein Wettkampfbetrieb, der die o.g. Rahmenbedingungen einhalten kann, ggf. ohne Zuschauerinnen und Zuschauer, wiederaufgenommen werden.

Die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs ist daher grundsätzlich in den Sportarten zuerst denkbar, bei denen die Einhaltung coronabedingt erlassener Hygiene- und Abstandsregeln gesichert erfolgen kann. Das bedeutet, dass ein Wettkampfbetrieb in Kontakt- und Mannschaftssportarten erst als letzter Schritt wieder zulässig sein wird, da hier der o. g. Rahmen nicht eingehalten werden kann.

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Update 26.04.2020

Der LSB informiert (Dr. Christoph Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend und beigefügt unser wöchentliches Update zur sportpolitischen Entwicklung:

  1. Wiederaufnahme Sportbetrieb

die zurückliegende Woche war sportpolitisch von der Diskussion über eine mögliche Wiederaufnahme des Sportbetriebs geprägt:

  • Unser Ministerpräsident hat sich hierzu Mitte der Woche sehr klar geäußert: Der Sport sei bei der kommenden Abstimmung über mögliche Lockerungen der Corona-bedingten Beschränkungen „gesetzt“.
  • Die Sportministerkonferenz (SMK) hat am 20.04.2020 in die gleiche Richtung argumentiert, sich aber leider bis heute nicht auf eine gemeinsame Erklärung einigen können. Diese folgt nun hoffentlich bei einer für morgen (Montag) geplanten erneuten Abstimmung.
  • In einer Telefonkonferenz der Landessportbünde mit dem DOSB am gestrigen Samstag wurde der Stand der bundesweit einheitlichen Standards für einen gestuften Wiedereinstieg besprochen und wir haben den DOSB zu einer deutlicheren Kommunikation in Richtung der Bundespolitik aufgefordert. Ab Montag sollen die sportartspezifischen Hinweise der Spitzenverbände für einen reduzierten Sportbetrieb schrittweise auf der Website des DOSB veröffentlicht werden. Die aus unserer Sicht sehr guten aktualisierten sportartübergreifenden Leitplanken des DOSB sind für Sie nochmals zur Kenntnis beigefügt.

Die gesamte Diskussion zum Thema ist leider zuletzt etwas zerfasert: Einzelne Sportarten sind eigene Wege in der politischen Kommunikation Richtung Politik gegangen (auch in NRW), einzelne Länder haben Sonderregelungen für bestimmte Sportarten getroffen, die SMK hat bislang keine einheitliche Position erreicht (s. o.) und anderes mehr. Das ist in einem föderalen Staat und in einem solch komplexen System wie dem organisierten Sport wahrscheinlich auch nicht zu verhindern. Wir bleiben aber bei unserer Einschätzung, dass der Sport politisch nur schlagkräftig ist, wenn er geschlossen agiert.

In diesem Sinne haben wir, nachdem wir uns im Laufe der Woche bereits mehrmals entsprechend in den Medien geäußert haben, heute die beigefügte Pressemeldung herausgegeben, mit der wir insbesondere unseren Ministerpräsidenten für die Abstimmung am 30.04.2020 stützen wollen.

Erste Reaktionen finden Sie hier:

https://www1.wdr.de/sport/lsb-nrw-einstieg-sportbetrieb-100.html

https://www.mv-online.de/in-und-ausland/nrw/landessportbund-fordert-verantwortungsvollen-wiedereinstieg-329593.html

https://www.ikz-online.de/sport/fussball/lsb-nrw-fordert-einheitliche-lockerungen-fuer-den-sport-id228989619.html

https://rp-online.de/sport/coronavirus-landessportbund-nrw-unterstuetzt-ministerpraesident-armin-laschet-lockerungen_aid-50248121

 

Eine beständige Kommunikation der folgenden Punkte ist aus unserer Sicht sinnvoll und wir bitten Sie, dies über Ihre Kanäle zu unterstützen:

  • Der Sport will keine Sonderrolle. Er trägt alle gesundheitspolitischen Entscheidungen uneingeschränkt mit.
  • Aber wenn Lockerungen möglich sind und beschlossen werden, dann ist der Sport zwingend mit zu beachten.
  • Der organisierte Sport ist in der Lage, gegebene Regeln des Infektionsschutzes verantwortungsvoll umzusetzen.
  • Eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs in unseren Vereinen (selbst mit den zunächst noch notwendigen deutlichen Einschränkungen) kann einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise in unserem Land leisten, indem die körperliche und seelische Stabilität der Menschen gefördert wird.

Ob unsere Aktivitäten bereits am 30.04.2020 zu einem Öffnungsbeschluss ab dem 04.05.2020 führen werden, bleibt aber ungewiss. Die diesbezügliche Lage zwischen den Ländern untereinander und zwischen Bund und Ländern ist derzeit zu wechselhaft, um hierzu eine seriöse Prognose abgeben zu können.

Der SVNRW schließt sich der Meinung des LSB an und wir werden nichts unversucht lassen, eine zufriedenstellende Lösung für alle Segler im Lande zu finden.

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Update 21.04.2020

Der LSB informiert (Dr. Chr. Niessen)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Freitag hatten wir Sie über das geplante Verfahren zur Unterstützung einer politischen Entscheidung für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs informiert. Beigefügt zu Ihrer Kenntnis die Pressemitteilung der Sportministerkonferenz zu diesem Thema von gestern. Der DOSB, der an der Konferenz teilgenommen hat, hat hierzu heute wie folgt berichtet (Auszüge):

  • Die SMK hält eine koordinierte und schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs unter klaren Regeln nunmehr für dringend erforderlich.
  • Das Positionspapier des DOSB zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens wurde positiv kommentiert.
  • Die Initiative des DOSB, auf Basis der 10 ausformulierten Leitplanken und unter Einbeziehung der Sportfachverbände zeitnah konkrete sportartspezifische Übergangsregeln zu entwickeln, wurde begrüßt.
  • Diskutiert wurde, in einem ersten Schritt ausschließlich Freiluftaktivitäten freizugeben und die Nutzung von Hallen erst später zu regeln.
  • Die Aufnahme des Wettkampfbetriebs zum jetzigen Zeitpunkt wird ausgeschlossen.
  • Eine „Positivliste“ von auserwählten Sportarten wird als nicht sinnvoll angesehen. Mit kreativen und an die Situation angepassten Bewegungsangeboten könnten auch Kontakt- und Spielsportarten wieder aktiv werden.

Im Laufe der Woche wird ein förmlicher SMK-Beschluss erwartet. Eine möglichst bundesweite und einheitliche Regelung für den schrittweisen Wiedereinstieg des organisierten Sports bleibt trotz einiger schon vorhandener „Ausreißer“ das Ziel.

Wir halten Sie weiter informiert.

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Update 16.04.2020

An die Vorstände und Mitglieder der Verbandsvereine im SVNRW

Die Bundesregierung hat die Bevölkerung am 15.4.2020 über ihre Vorgehensweise in der Corona Krise informiert.

Danach bleiben Kontaktsperren und Hygienemaßnahmen für alle Sportarten, und damit auch für unseren Segelsport, sowie die Sperrung der Sportanlagen bis zum 3.5.2020 bestehen.

Demzufolge werden wir alle Veranstaltungen des SVNRW bis zu diesem Zeitpunkt absagen und weiterhin den aktuellen Vorgaben der Bundes- und Landesregierung folgen.

Das betrifft insbesondere die Landesmeisterschaften, die auf unbestimmte Zeit verschoben werden müssen. Wir werden mit den KVen in Dialog treten, um eine einvernehmliche Lösung zu finden, damit wir für den Zeitpunkt weiterer Lockerungen vorbereitet sind. Sie werden aktuell hierüber auf dem Laufenden gehalten.

Weiterhin betroffen sind auch alle Maßnahmen in den Bereichen Jugend, Bildung und Breitensport bis mindestens zum 31. Mai 2020. Auch hier erfolgt eine Mitteilung über die üblichen Kanäle, sobald sich etwas an der Situation ändert.

Der SVNRW ist darauf angewiesen, dass Sie in der momentanen Situation Geduld beweisen und das auch Ihren Mitgliedern in den Vereinen vermitteln.

Wir können Ihnen versichern, dass in intensiver Zusammenarbeit mit den Verbänden LSB, DSV und DOSB nach einer Lösung gesucht wird, die Ihre Belange im Bereich Segeln und Wassersport bei der Landesregierung mit Nachdruck vertritt.

Seien Sie versichert, dass wir in regem Austausch auch mit den anderen Landesverbänden stehen, um eine einheitliche, zufriedenstellende Lösung im Sinne aller Segler zu finden.

Ihre Ungeduld ist nachvollziehbar und manche Entscheidungen sind vielleicht unverständlich, aber sie haben ihren Ursprung im Blick auf das Ganze.
Wir schließen uns ausdrücklich der Bundeskanzlerin an, die gestern sagte, dass wir einen „zerbrechlichen Zwischenerfolg“ erreicht haben und diesen jetzt nicht aufs Spiel setzen sollten.

Im Moment haben viele Kommunen in NRW spezifische Regeln erlassen, die sich teilweise unterscheiden. Die Kommunen sind frei in der Ausgestaltung von Ausnahmeregelungen. Daher können wir im Moment keine allgemein gültigen Hinweise für die Vereine veröffentlichen.

Wir arbeiten mit den zuständigen Landesbehörden, dem LSB und dem DSV daran, diese Insellösungen zu beenden. Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, unseren Individualsport Segeln möglichst schnell, gesundheitspolitisch vertretbar und sicher wieder aufnehmen zu können.

Am 30.4.2020 wird die Bundesregierung mit den Ländern erneut über die weiteren Schritte beraten. Wir informieren dann umgehend über Fortschritte.

In diesem Sinne: Bleiben Sie geduldig und vor allen Dingen gesund!

Das Präsidium des SVNRW 16.4.2020

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Update 06.04.2020 Information an die Vereine vom LSB NRW

Die Führungsakademie des DOSB ermöglicht den Mitgliedsorganisationen und Vereinen einen kostenfreien Zugang zu einer Corona-Sonderausgabe. Sie können die Ausgabe als kostenfreies Probe-Abo (ohne weiteren Verpflichtungen) direkt bei der Führungsakademie unter folgendem Link https://www.fuehrungs-akademie.de/rechtstelegramm bestellen.

Info vom 6.4.2020

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Absage aller SVNRW-Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen (Lehrgänge, Trainings, Schulungen, etc.) des Segler Verbandes NRW bis zum 19.04.2020 finden nicht statt bzw. werden verschoben. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung ist eine Verlängerung des Zeitraumes nicht ausgeschlossen.

Die Erstattung der bereits gezahlten Gebühren wird erst erfolgen, wenn die Veranstaltung nicht nachgeholt werden kann.

Empfehlung des Segler Verbands NRW an seine Mitgliedsvereine

In der aktuellen Situation sind wir alle gefordert, die Lage ernst zu nehmen, ohne jedoch in Hysterie zu verfallen, sondern gesunden Menschenverstand walten zu lassen.

Durch das konsequente Einhalten nachfolgender Empfehlungen können Sie dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

  1. Keine Veranstaltungen bis 19. April
    Wir alle sind aufgefordert, soziale Kontakte soweit möglich zu vermeiden. Gemäß den Beschlüssen der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung sind alle sportlichen Veranstaltungen (Regatten, Trainings, Ansegeln, Versammlungen etc.) abzusagen.
    Informieren Sie sich bei örtlichen Behörden über weitere etwaige Einschränkungen.
  2. Hygieneregeln
    Halten Sie sich an die Hygieneregeln zum Schutz vor Ansteckung und an die Tipps „Richtig Händewaschen.
    Durch diese einfachen Maßnahmen verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung erheblich.
  3. Bitte informieren Sie sich
    Halten Sie sich über die Entwicklungen zu COVID-19 auf dem Laufenden.
    Seriöse Quellen sind:
      • de/covid-19 (Robert Koch Institut)
      • int (Weltgesundheitsorganisation)
      • de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Erreichbarkeit der SVNRW-Geschäftsstelle

Selbstverständlich können Sie uns wie gewohnt eine Mail () zukommen lassen, die auch schnellstmöglich bearbeitet wird. Telefonisch sind wir zu den üblichen Geschäftszeiten momentan erreichbar, was wir aber gegebenenfalls den personellen Erfordernissen anpassen müssen (0203/7381661).

Bitte keine persönlichen Besuche!

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